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Agenda 30. März 2017

Polizeiinformatik

08:00 - 09:00
Champions Lounge
Empfang mit Kaffee & Gipfeli
09:15 - 10:00
Valiant Lounge
Eröffnung
durch Kdt. Stefan Blättler, Präsident KKPKS
10:15 - 10:45
Valiant Lounge 2
Correlate & Analyse Multiple Data Sources For Effective Security
Moxenial Consulting, FBI Executive-retired & Hitachi

Wir leben heute in einer Welt, in der Terrorismus, Diebstahl, Gewalttaten, die Leben und Gesundheit gefährden, und immer grössere Sachschäden den Menschen zunehmend Sorge bereiten. Die globalen Ereignisse haben dazu geführt, dass die Strafverfolgungsbehörden nunmehr von einer reaktiven zu einer proaktiven Vorgehensweise übergehen. Viele Behörden stützen sich heute im Rahmen ihrer Untersuchungen routinemässig auf Informationsbeschaffung. Dieser Übergang zum „Predictive Policing“, der vorausschauenden Polizeiarbeit, ist von verlässlichen Datenquellen abhängig. Datenintegrationsplattformen wie Hitachi Visualization können einen wirkungsvollen „digitalen Schirm“ über einem Unternehmen, einer Wohngegend oder über Städten spannen, wodurch ein konsolidiertes Verfahren zum Erkennen potenzieller Bedrohungen und Schwachstellen geschaffen wird und Echtzeitlösen angeboten werden.

Media Center

Was hat das laufende Programm Fernmeldeüberwachung des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) und des Bundesamts für Polizei fedpol mit dem Hype Digitalisierung zu tun? Thomas Kräuchi (fedpol) und Peter Hunziker (AWK) beleuchten am Beispiel des Projekts 4 Fernmeldeüberwachungssysteme fedpol, welche zukünftigen Trends aus der Digitalisierungswelle in die Überlegungen einbezogen werden müssen. Welche Auswirkungen hat die intensive Nutzung von Smartphone, Internet, Cloudservices usw. auf die Ermittlungsverfahren und die -systeme der zuständigen Behörden? Wie verändern sich die Arbeit, die Prozesse und die IT-Systeme? Wo liegen die Herausforderungen bei der Projektumsetzung unter diesem Fokus?

Valiant Lounge 1

Das Grenzwachtkorps ist das grösste nationale zivile Sicherheitsorgan der Schweiz. Von gefälschten Ausweisdokumenten, über Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetzt und gestohlenen Autos, bis hin zu Schmuggel und illegaler Migration hat das GWK einen unglaublich vielschichtigen Sicherheitsauftrag und das in einem Rayon, welches die ganze Schweiz umfasst. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, betreibt das GWK in seinen vier Einsatzzentralen nicht nur ein Einsatzleitsystem, sondern eine umfassende integrierte Lösungspalette aus Hexagon Safety & Infrastructure’s Public Safety Portfolio. Das Projekt befindet sich in der Schlussphase. Drei von vier Einsatzzentralen konnten erfolgreich in Betrieb genommen werden, die letzte – in Genf – folgt in Kürze. Im Vortrag gewährt Fabian Christoffel, Teamchef und Stellvertretender Chef Einsatzzentrale Ost GWK, Einblicke in dieses äusserst komplexe Vorhaben.

10:55 - 11:25
Valiant Lounge 1
Vorgehensweise im Projekt All IP
ARGE Frequentis & Frequentis

Die Notruf-Anbindungen der Einsatzzentralen werden in Kürze von ISDN auf die neue VoIP Technologie migriert. Im Referat wird aus Sicht der BORS Organisationen die Vorgehensweise vorgestellt, sowie die nötige Zertifizierung des eingesetzten Produktes und der Einfluss weiterer Rahmenparameter wie eCall beleuchtet. Darüber hinaus werden Verantwortungsübergänge für Services sowie spezifische Anforderungen der Einsatzzentralen erläutert und vergleichbare Projekte im europäischen Umfeld vorgestellt.

Valiant Lounge 2
Realtime Crime Mapping
Tschechische Polizei

This contribution mainly discusses about the building up the spatial data infrastructure in the Police of the Czech republic, where are primarily put emphasis on practical demos from our practise . These activities have been started around 2011 when our ICT was facing the troubles related to absent precise spatial informations. Police of the Czech republic has got the raw spatial data for free and the most of our data has straight relation with location and time, nevertheless before 2011 we spent appreciable budget on updating maps and the most of our information systems had no accurate locations. Usage of spatial databases, fast internal web map services or support of police activities in field of public safety with mobile devices usage in that time was something like scifi. Thanks to specific character of data in field of law enforcement and limited budget determinated for new technologies after world crisis in 2008 we knew the very costly outsourcing services of these technologies is not ideal solution for our organisation. We had to build GIS of the Police of the Czech republic from available resources. Primarily we have focused on establishing a specialized department which is based mostly on open-source software and technical skills of our human resources. It mean that we had to build up not only the technical infrastructure but also the experiences and specialized human resources which are the most important cause of our present-day level. Mainly on the basis of knowledge and experiences of our people we are able to live up to expectations of our users. The most important advantage of this philosophy is flexibility and ability to react very fast to user requirements.
We register more than 4 thousands of unique users of our products (meaning apps, web services, printed maps etc) per day. We provide spatial data support for our control command centers, criminal police including our special agencies, police units in fieldwork via services which are provided by mobile devices and even we are developing our own apps. With hindsight more than five years of work for Police of the Czech Republic, we can pronounce contentment that our services are very popular which is undoubtedly big obligation for us.

Media Center

Effiziente Personaleinsatzplanung, beispielsweise zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit, ist eine der wichtigsten Aufgaben lokaler Sicherheitsbehörden. Management-Informationssysteme und unstrukturierte Informationsquellen (z.B. Polizeieinsatz-Journale, soziale Netzwerke) bieten hier neue Möglichkeiten zur Einschätzung und Prognose, um die Planung zu optimieren. Anhand des „Activity based Intelligence Dashboards“ AID-Pol zeigen Ihnen ELCA und Police Ouest Lausannois, wie verschiedene Arten von Ereignissen in Verantwortungsbereich eines Polizeikorps mittles Auswertung von Ereignisjournaldaten dank Geolokalisierung und der Anwendung diverser Karten überwacht und analysiert werden. Das zeitliche und räumliche Verstehen von Phänomenen und deren Entwicklung unterstützt dabei die operative Entscheidsfindung und die Einsatzplanung. Diese Art der „aktivitätsbasierten Geo-Intelligenz“ wird durch zwei Hauptaspekte charakterisiert: 1. Ein beschreibender Aspekt, welcher eine genaue Darstellung der geographischen Eigenschaften der Ereignisse dieser Region benötigt, und 2. ein vorausschauender Aspekt, welcher Rückschlüsse aus solchen Hinweisen schliesst– typischerweise dank statistischer Methoden –, um künftige Ereignisse vorherzusehen und mit entsprechenden Massnahmen zu begegnen.

11:35 - 12:05
Media Center

Die Digitalisierung der Einsatzleitung und die Verwebung von vielfältigen Anforderungen wie Einsatzleitzentrale, Dienstplan und Mobilisierung machen den Upgrade zu einer Herausforderung. Franz Vogel (Luzerner Polizei) schildert seine Erfahrungen mit der Einsatzleitzentrale PELIX und beleuchtet die nähere Zukunft. Walter Stutz (Kantonspolizei Solothurn) wird Ihnen die aktuell im Einsatz befindliche mobile App (ICASO) für PELIX sowie deren Nutzen sowie die ersten Erfahrungen näher bringen.

Valiant Lounge 1

Bei der Kapo Bern wurde der Alarmierungsprozess optimiert, damit die Einsatzkräfte möglichst schnell und einfach alarmiert werden können. So können einerseits die Einsatzkräfte der Kapo über eine MobileApp alarmiert werden und auch Zusatzinformationen wie z.B. Fahndungsfotos übermittelt werden. Andererseits kann der Disponent der Einsatzzentrale externe Einsatzkräfte wie z.B. Milizfeuerwehrleute einfach alarmieren. Für letzteres wurde ein Stufenplan eingeführt, welcher dem Disponenten die Entscheidung weitestgehend abnimmt und zu alarmierende Kräfte automatisch vorschlägt. Dazu wurde die Alarmierungsplattform eAlarm ans bestehende AVANTI Einsatzleitsystem angebunden.

Valiant Lounge 2
Die neue Kriminalanalyse-Plattform. Flexibel und schnell.
Stadtpolizei Zürich & IBM Schweiz / Unisys (Schweiz)

Im Referat wird die neue moderne Analyseumgebung IBM i2 Analyze gezeigt. Flexibel und schnell lassen sich Daten aus unterschiedlichen Quellen auswählen, anbinden oder mit Drag'n'Drop in IBM i2 Analyze speichern. Die neu gewonnenen Informationen können dann mit der IBM i2 Analyseumgebung oder via den neuen IBM i2 Web Client dargestellt werden. IBM i2 Analyze unterstützt die operative Analyse und ermöglicht die Zusammenarbeit bzw. Delegation der täglichen Datenaufbereitung in die zuständigen Fachgruppen der Ermittlung. Die Blue Light Management Konsole erlaubt es, grosse Datenmengen aus unterschiedlichsten Quellen flexibel in die Analyse und Entscheidungsfindung einzubinden.

 

12:05 - 13:20
Champions Lounge
Mittagspause
13:25 - 14:05
Valiant Lounge
Alles wird besser. Also schlimmer
Dr. Ludwig Hasler, Publizist, Philosoph und Physiker

Zwischen den Paradefällen – Cyberattacken, Cyber-Crime, Cyber-War – ein Aussenseiter-Blick auf digitalisierte Gesellschaften. Die erscheinen (gerade aus polizeilicher Perspektive) ambivalent. Einerseits wirken sie beruhigend: Wird der Störfall Mensch digital aus dem Verkehr gezogen (in Mobilität und anderen Parzellen), kann das Leben nur sicherer werden, der Mensch kontrollierter, harmloser. Anderseits entgleiten eben dadurch die technischen Systeme der menschlich-persönlichen Verantwortung; Datenflüsse verselbständigen sich, werden umso vulnerabler, der Aggressor wird technologisch und anonym. Was hilft da? Realitätssinn. Doch genau der bleibt auf der Strecke.

14:10 - 14:30
Valiant Lounge
Neues aus HPI/PTI
14:40 - 15:10
Valiant Lounge 1

Im Mai 2016 nahm unter der Leitung der Kantonspolizei Zürich der Verein LAFIS den operativen Betrieb auf. Damit wurden beste Voraussetzungen für die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei geplanten und ungeplanten Grossereignissen geschaffen. Rund 25 verschiedene Organisationen und Führungsstäbe setzen im Rahmen dieser Kooperation Intergraph Planning & Response (IPR) ein – alle auf dem gleichen System. Dieses ermöglicht, dass im Ereignisfall die relevanten Informationen festgehalten, visualisiert und zeitverzugslos verbreitet werden können. Das damit geschaffene gemeinsame Lagebild bildet einen wichtigen Beitrag für bestmögliche Entscheidungsgrundlagen. Marius Weyermann, Dienstchef Lagezentrum bei der Kantonspolizei Zürich, blickt in seinem Vortrag auf fast ein Jahr LAFIS zurück, beleuchtet die Wichtigkeit organisationsübergreifender Zusammenarbeit und erklärt praxisnah, inwiefern Hexagons IPR diese Arbeit erleichtert.

Valiant Lounge 2

Ordnungsbussen sind ein Ärgernis für den Empfänger und bedeuten erheblichen bürokratischen Aufwand für die ausstellende Behörde. Beides lässt sich mittels mobiler Technologien minimieren. Mit Unterstützung von Abraxas testet die Kantonspolizei Basel-Stadt die Bussenerfassung und -bezahlung auf elektronischem Weg. Künftig werden Bussen mittels einer Bussen-App ausgestellt. Die Beamtin, respektive der Beamte erfasst die Busse auf dem Mobilgerät und hinterlässt lediglich einen QR-Code hinter Scheibenwischer des fehlbaren Fahrzeugs. Der oder die Gebüsste scannt den Code und wird so auf das elektronische Bussenportal der Kapo geleitet, wo er oder sie den geschuldeten Betrag direkt bezahlen kann. Kurz: der Bussenblock ist bald Geschichte!

 

Media Center

Ob der Trickbetrüger via Telefon oder die kriminelle Cyber-Organisationen welche mit hochkomplexen Bot-Netzen grossen Schaden anrichten oder auch gezielte Angriffe durchführen: Die Microsoft Digital Crimes Unit ist Ihnen auf der Spur! Erfahren Sie anhand von konkreten Beispielen, wie die Digital Crimes Unit in Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden erfolgreich Verbrechensbekämpfung betreibt.

15:20 - 15:50
Media Center

Mit SIEM (Security Information and Event Management) erlangt eine Organisation eine ganzheitliche Sicht auf die Sicherheit ihrer IT-Infrastruktur. Mit einer SIEM-Lösung werden User-Aktivitäten und Systeme überwacht, dokumentiert und ausgewertet. Aufgrund von Korrelationen einzelner Ereignisse wird versucht, Anomalitäten zu entdecken und zu klassifizieren. Zusammen mit der Kapo ZH hat die Abraxas Informatik AG einen Proof of Concept (PoC) durchgeführt. Im Referat gehen wir auf die notwendigen Voraussetzungen, die Implementierung und die gewonnen Erkenntnisse ein.

Valiant Lounge 2

Seit einigen Jahren sind die Zürcher Polizeien erfolgreich mit der mobilen Rapportierung unterwegs. Um eine weitere Effizienzsteigerung an der Front zu erlangen, müssen weitere Anwendungsfälle in die mobile Lösung eingebunden werden. Hierzu muss die Möglichkeit einer digitalisierten Unterschrift geschaffen werden. Unser Referat zeigt, welches die Herausforderungen zu diesem Thema sind und wie und wie eine mögliche Umsetzung der digitalisierten Unterschrift aussieht.

Valiant Lounge 1

Führungskräfte behaupten in der Regel, kein technisches Verständnis zu benötigen. In diesem Vortrag erklärt Oliver Luginbühl verschiedene Arten von Angreifern und ihre Motivation. Er erläutert die Phasen eines Angriffs und verwendet dazu in seinem Vortrag echte Beispiele, um auch dem Publikum ohne technischen Hintergrund zu ermöglichen, Ursache und Wirkung zu verstehen. Oliver Luginbühl zeigt auf, dass Sicherheit als eine Aufgabe der ganzen Organisation und nicht nur als IT-Thema verstanden werden muss. Daher ist in der Behandlung eines Cybervorfalls neben dem grundlegenden technischen Verständnis von Führungskräften aller Ebenen auch die Kommunikation über alle Stufen entscheidend. Diese Fähigkeiten lassen sich durch stufen- und wissensgerechte Trainings gezielt aufbauen und erhalten.

16:00 - 16:40
Valiant Lounge
Mixed Reality – From Dusk Till Dawn
Reto Grob, Software Architekt und Innovationsjäger

Tauchen Sie ein in eine neue digitale Welt, wo sich Realität und künstliche Welten verbinden lassen. Was harmlos mit Pokémon Go begonnen hat, findet heute mit HoloLens die professionelle Fortsetzung. Mixed Reality revolutioniert die Art und Weise, wie wir mit der digitalen Welt umgehen. Was ist heute schon im Gebrauch? Wie kann die Polizei die Realität erweitern? Erleben Sie diese Innovation praxisnah anhand eines Beispiels aus der Gehirnchirurgie des Inselspitals Bern und erfahren Sie, wohin die Reise mit Mixed Reality führt.

16:40
Champions Lounge
Apéro
Einsatzzentralen - Valiant Lounge 1
10:15 - 10:45

Das Grenzwachtkorps ist das grösste nationale zivile Sicherheitsorgan der Schweiz. Von gefälschten Ausweisdokumenten, über Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetzt und gestohlenen Autos, bis hin zu Schmuggel und illegaler Migration hat das GWK einen unglaublich vielschichtigen Sicherheitsauftrag und das in einem Rayon, welches die ganze Schweiz umfasst. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, betreibt das GWK in seinen vier Einsatzzentralen nicht nur ein Einsatzleitsystem, sondern eine umfassende integrierte Lösungspalette aus Hexagon Safety & Infrastructure’s Public Safety Portfolio. Das Projekt befindet sich in der Schlussphase. Drei von vier Einsatzzentralen konnten erfolgreich in Betrieb genommen werden, die letzte – in Genf – folgt in Kürze. Im Vortrag gewährt Fabian Christoffel, Teamchef und Stellvertretender Chef Einsatzzentrale Ost GWK, Einblicke in dieses äusserst komplexe Vorhaben.

10:55 - 11:25
Vorgehensweise im Projekt All IP
ARGE Frequentis & Frequentis

Die Notruf-Anbindungen der Einsatzzentralen werden in Kürze von ISDN auf die neue VoIP Technologie migriert. Im Referat wird aus Sicht der BORS Organisationen die Vorgehensweise vorgestellt, sowie die nötige Zertifizierung des eingesetzten Produktes und der Einfluss weiterer Rahmenparameter wie eCall beleuchtet. Darüber hinaus werden Verantwortungsübergänge für Services sowie spezifische Anforderungen der Einsatzzentralen erläutert und vergleichbare Projekte im europäischen Umfeld vorgestellt.

11:35 - 12:05

Bei der Kapo Bern wurde der Alarmierungsprozess optimiert, damit die Einsatzkräfte möglichst schnell und einfach alarmiert werden können. So können einerseits die Einsatzkräfte der Kapo über eine MobileApp alarmiert werden und auch Zusatzinformationen wie z.B. Fahndungsfotos übermittelt werden. Andererseits kann der Disponent der Einsatzzentrale externe Einsatzkräfte wie z.B. Milizfeuerwehrleute einfach alarmieren. Für letzteres wurde ein Stufenplan eingeführt, welcher dem Disponenten die Entscheidung weitestgehend abnimmt und zu alarmierende Kräfte automatisch vorschlägt. Dazu wurde die Alarmierungsplattform eAlarm ans bestehende AVANTI Einsatzleitsystem angebunden.

Datenanalyse und Visualisierung - Valiant Lounge 2
10:15 - 10:45
Correlate & Analyse Multiple Data Sources For Effective Security
Moxenial Consulting, FBI Executive-retired & Hitachi

Wir leben heute in einer Welt, in der Terrorismus, Diebstahl, Gewalttaten, die Leben und Gesundheit gefährden, und immer grössere Sachschäden den Menschen zunehmend Sorge bereiten. Die globalen Ereignisse haben dazu geführt, dass die Strafverfolgungsbehörden nunmehr von einer reaktiven zu einer proaktiven Vorgehensweise übergehen. Viele Behörden stützen sich heute im Rahmen ihrer Untersuchungen routinemässig auf Informationsbeschaffung. Dieser Übergang zum „Predictive Policing“, der vorausschauenden Polizeiarbeit, ist von verlässlichen Datenquellen abhängig. Datenintegrationsplattformen wie Hitachi Visualization können einen wirkungsvollen „digitalen Schirm“ über einem Unternehmen, einer Wohngegend oder über Städten spannen, wodurch ein konsolidiertes Verfahren zum Erkennen potenzieller Bedrohungen und Schwachstellen geschaffen wird und Echtzeitlösen angeboten werden.

10:55 - 11:25
Realtime Crime Mapping
Tschechische Polizei

This contribution mainly discusses about the building up the spatial data infrastructure in the Police of the Czech republic, where are primarily put emphasis on practical demos from our practise . These activities have been started around 2011 when our ICT was facing the troubles related to absent precise spatial informations. Police of the Czech republic has got the raw spatial data for free and the most of our data has straight relation with location and time, nevertheless before 2011 we spent appreciable budget on updating maps and the most of our information systems had no accurate locations. Usage of spatial databases, fast internal web map services or support of police activities in field of public safety with mobile devices usage in that time was something like scifi. Thanks to specific character of data in field of law enforcement and limited budget determinated for new technologies after world crisis in 2008 we knew the very costly outsourcing services of these technologies is not ideal solution for our organisation. We had to build GIS of the Police of the Czech republic from available resources. Primarily we have focused on establishing a specialized department which is based mostly on open-source software and technical skills of our human resources. It mean that we had to build up not only the technical infrastructure but also the experiences and specialized human resources which are the most important cause of our present-day level. Mainly on the basis of knowledge and experiences of our people we are able to live up to expectations of our users. The most important advantage of this philosophy is flexibility and ability to react very fast to user requirements.
We register more than 4 thousands of unique users of our products (meaning apps, web services, printed maps etc) per day. We provide spatial data support for our control command centers, criminal police including our special agencies, police units in fieldwork via services which are provided by mobile devices and even we are developing our own apps. With hindsight more than five years of work for Police of the Czech Republic, we can pronounce contentment that our services are very popular which is undoubtedly big obligation for us.

11:35 - 12:05
Die neue Kriminalanalyse-Plattform. Flexibel und schnell.
Stadtpolizei Zürich & IBM Schweiz / Unisys (Schweiz)

Im Referat wird die neue moderne Analyseumgebung IBM i2 Analyze gezeigt. Flexibel und schnell lassen sich Daten aus unterschiedlichen Quellen auswählen, anbinden oder mit Drag'n'Drop in IBM i2 Analyze speichern. Die neu gewonnenen Informationen können dann mit der IBM i2 Analyseumgebung oder via den neuen IBM i2 Web Client dargestellt werden. IBM i2 Analyze unterstützt die operative Analyse und ermöglicht die Zusammenarbeit bzw. Delegation der täglichen Datenaufbereitung in die zuständigen Fachgruppen der Ermittlung. Die Blue Light Management Konsole erlaubt es, grosse Datenmengen aus unterschiedlichsten Quellen flexibel in die Analyse und Entscheidungsfindung einzubinden.

 

Digitalisierung der Polizeiarbeit - Media Center
10:15 - 10:45

Was hat das laufende Programm Fernmeldeüberwachung des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) und des Bundesamts für Polizei fedpol mit dem Hype Digitalisierung zu tun? Thomas Kräuchi (fedpol) und Peter Hunziker (AWK) beleuchten am Beispiel des Projekts 4 Fernmeldeüberwachungssysteme fedpol, welche zukünftigen Trends aus der Digitalisierungswelle in die Überlegungen einbezogen werden müssen. Welche Auswirkungen hat die intensive Nutzung von Smartphone, Internet, Cloudservices usw. auf die Ermittlungsverfahren und die -systeme der zuständigen Behörden? Wie verändern sich die Arbeit, die Prozesse und die IT-Systeme? Wo liegen die Herausforderungen bei der Projektumsetzung unter diesem Fokus?

10:55 - 11:25

Effiziente Personaleinsatzplanung, beispielsweise zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit, ist eine der wichtigsten Aufgaben lokaler Sicherheitsbehörden. Management-Informationssysteme und unstrukturierte Informationsquellen (z.B. Polizeieinsatz-Journale, soziale Netzwerke) bieten hier neue Möglichkeiten zur Einschätzung und Prognose, um die Planung zu optimieren. Anhand des „Activity based Intelligence Dashboards“ AID-Pol zeigen Ihnen ELCA und Police Ouest Lausannois, wie verschiedene Arten von Ereignissen in Verantwortungsbereich eines Polizeikorps mittles Auswertung von Ereignisjournaldaten dank Geolokalisierung und der Anwendung diverser Karten überwacht und analysiert werden. Das zeitliche und räumliche Verstehen von Phänomenen und deren Entwicklung unterstützt dabei die operative Entscheidsfindung und die Einsatzplanung. Diese Art der „aktivitätsbasierten Geo-Intelligenz“ wird durch zwei Hauptaspekte charakterisiert: 1. Ein beschreibender Aspekt, welcher eine genaue Darstellung der geographischen Eigenschaften der Ereignisse dieser Region benötigt, und 2. ein vorausschauender Aspekt, welcher Rückschlüsse aus solchen Hinweisen schliesst– typischerweise dank statistischer Methoden –, um künftige Ereignisse vorherzusehen und mit entsprechenden Massnahmen zu begegnen.

11:35 - 12:05

Die Digitalisierung der Einsatzleitung und die Verwebung von vielfältigen Anforderungen wie Einsatzleitzentrale, Dienstplan und Mobilisierung machen den Upgrade zu einer Herausforderung. Franz Vogel (Luzerner Polizei) schildert seine Erfahrungen mit der Einsatzleitzentrale PELIX und beleuchtet die nähere Zukunft. Walter Stutz (Kantonspolizei Solothurn) wird Ihnen die aktuell im Einsatz befindliche mobile App (ICASO) für PELIX sowie deren Nutzen sowie die ersten Erfahrungen näher bringen.

Sonderlagen - Valiant Lounge 1
14:40 - 15:10

Im Mai 2016 nahm unter der Leitung der Kantonspolizei Zürich der Verein LAFIS den operativen Betrieb auf. Damit wurden beste Voraussetzungen für die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei geplanten und ungeplanten Grossereignissen geschaffen. Rund 25 verschiedene Organisationen und Führungsstäbe setzen im Rahmen dieser Kooperation Intergraph Planning & Response (IPR) ein – alle auf dem gleichen System. Dieses ermöglicht, dass im Ereignisfall die relevanten Informationen festgehalten, visualisiert und zeitverzugslos verbreitet werden können. Das damit geschaffene gemeinsame Lagebild bildet einen wichtigen Beitrag für bestmögliche Entscheidungsgrundlagen. Marius Weyermann, Dienstchef Lagezentrum bei der Kantonspolizei Zürich, blickt in seinem Vortrag auf fast ein Jahr LAFIS zurück, beleuchtet die Wichtigkeit organisationsübergreifender Zusammenarbeit und erklärt praxisnah, inwiefern Hexagons IPR diese Arbeit erleichtert.

15:20 - 15:50

Führungskräfte behaupten in der Regel, kein technisches Verständnis zu benötigen. In diesem Vortrag erklärt Oliver Luginbühl verschiedene Arten von Angreifern und ihre Motivation. Er erläutert die Phasen eines Angriffs und verwendet dazu in seinem Vortrag echte Beispiele, um auch dem Publikum ohne technischen Hintergrund zu ermöglichen, Ursache und Wirkung zu verstehen. Oliver Luginbühl zeigt auf, dass Sicherheit als eine Aufgabe der ganzen Organisation und nicht nur als IT-Thema verstanden werden muss. Daher ist in der Behandlung eines Cybervorfalls neben dem grundlegenden technischen Verständnis von Führungskräften aller Ebenen auch die Kommunikation über alle Stufen entscheidend. Diese Fähigkeiten lassen sich durch stufen- und wissensgerechte Trainings gezielt aufbauen und erhalten.

Mobilität - Valiant Lounge 2
14:40 - 15:10

Ordnungsbussen sind ein Ärgernis für den Empfänger und bedeuten erheblichen bürokratischen Aufwand für die ausstellende Behörde. Beides lässt sich mittels mobiler Technologien minimieren. Mit Unterstützung von Abraxas testet die Kantonspolizei Basel-Stadt die Bussenerfassung und -bezahlung auf elektronischem Weg. Künftig werden Bussen mittels einer Bussen-App ausgestellt. Die Beamtin, respektive der Beamte erfasst die Busse auf dem Mobilgerät und hinterlässt lediglich einen QR-Code hinter Scheibenwischer des fehlbaren Fahrzeugs. Der oder die Gebüsste scannt den Code und wird so auf das elektronische Bussenportal der Kapo geleitet, wo er oder sie den geschuldeten Betrag direkt bezahlen kann. Kurz: der Bussenblock ist bald Geschichte!

 

15:20 - 15:50

Seit einigen Jahren sind die Zürcher Polizeien erfolgreich mit der mobilen Rapportierung unterwegs. Um eine weitere Effizienzsteigerung an der Front zu erlangen, müssen weitere Anwendungsfälle in die mobile Lösung eingebunden werden. Hierzu muss die Möglichkeit einer digitalisierten Unterschrift geschaffen werden. Unser Referat zeigt, welches die Herausforderungen zu diesem Thema sind und wie und wie eine mögliche Umsetzung der digitalisierten Unterschrift aussieht.

Sicherheit - Media Center
14:40 - 15:10

Ob der Trickbetrüger via Telefon oder die kriminelle Cyber-Organisationen welche mit hochkomplexen Bot-Netzen grossen Schaden anrichten oder auch gezielte Angriffe durchführen: Die Microsoft Digital Crimes Unit ist Ihnen auf der Spur! Erfahren Sie anhand von konkreten Beispielen, wie die Digital Crimes Unit in Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden erfolgreich Verbrechensbekämpfung betreibt.

15:20 - 15:50

Mit SIEM (Security Information and Event Management) erlangt eine Organisation eine ganzheitliche Sicht auf die Sicherheit ihrer IT-Infrastruktur. Mit einer SIEM-Lösung werden User-Aktivitäten und Systeme überwacht, dokumentiert und ausgewertet. Aufgrund von Korrelationen einzelner Ereignisse wird versucht, Anomalitäten zu entdecken und zu klassifizieren. Zusammen mit der Kapo ZH hat die Abraxas Informatik AG einen Proof of Concept (PoC) durchgeführt. Im Referat gehen wir auf die notwendigen Voraussetzungen, die Implementierung und die gewonnen Erkenntnisse ein.

Warum SPIK?