Anmelden  
×

Agenda 29. März 2023

09:00-09:45
Eröffnungsrede
Der Chef der Armee hat das Wort
10:00-10:30
AXIS
Neue Möglichkeiten der Videoanalytik auf der Basis von Künstzliche Intelligenz KI

Dieser Vortrag zeigt neue Möglichkeiten der Videoanalytik in Axis Netzwerkkameras auf und wie mit der Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) die Analytik wesentlich verbessert werden kann. Zudem wird aufgezeigt, welche Herausforderungen sich beim Einsatz der KI in der Videoüberwachung ergeben und was Sie bei der Nutzung von Analysen zur Unterstützung von Echtzeit-Alarmfällen beachten sollten. Des Weiteren wird dargestellt, dass das Thema Cybersecurity beim Einsatz von KI wichtig ist und wie die richtige Detektionstechnologie ausgewählt werden kann. Abgerundet wird der Vortrag durch Beispielbetrachtungen mit festinstallierten Kameras und Body Worn-Lösungen.

Dieses Referat soll nicht als Verkaufs-Präsentation verstanden werden. Es zeigt mit Offenheit was heute möglich ist und welche Voraussetzungen eingehalten werden müssen. Hauptpunkte der Präsentation:
• Möglichkeiten durch KI in der Videoüberwachung
• Herausforderungen bei Einsatz KI-basierter Videoanalytik
• Wie KI uns bei Echtzeit- vs. Nicht-Echtzeit-Analysen helfen kann – Beispiel: GDPR - Anonymisierung von Gesichtern in Live-Bilder 
• Cybersecurity Aspekte beim Einsatz von KI – Beispiel: Cybersecurity, resp. Sicherheit der Daten von der Kamera bis zum Ablagesystem mit Body Worn Kameras.
• Die richtige Auswahl und Kombination von Detektionstechnologien in einem Projekt – Beispiel Kombination von einer visuellen Kamera und einem Radar – Kann auf dem Stand besucht werden.
• Beispielbetrachtungen mit festinstallierten Kameras und Body Worn-Lösungen – Können ebenfalls auf den Axis-Stand besucht werden.

LogObject (ARGE ABI)
myABI – die vollständig erneuerte polizeiliche Vorgangsbearbeitung ist erwachsen!

Nach einigen Projektjahren kommt das Projektziel immer näher. Die Ablösung der alten, umfassenden und sehr bewährten Applikation ABI wird nach mehr als 20 Betriebsjahren Wirklichkeit.

Für die 18 Polizeikorps der ARGE ABI baute LogObject auf Basis eines modernen Frameworks ein neues polizeiliches Vorgangssystem, das die Digitalisierung der polizeilichen Arbeit mit Prozessen und Mobilität unterstützt. Der Ablösezyklus im laufenden Betrieb war eine Herausforderung. Die Umsetzung erfolgte in 5-8 wöchigen Sprints, die bei den Pilotkorps in den letzten 5 Jahren nach intensivem Test in die Produktion übernommen wurde. Das System läuft mit den ersten Funktionen daher teilweise schon mehr als 4 Jahre im täglichen Polizeibetrieb.

In einem ersten Schritt wurden die Benutzeroberfläche und die Nutzung vollständig umgebaut. Die ehemalige Register- und Maskenbasierte Datenerfassung wurde zu harmonisierten, gemeinsamen Prozessworkflows umgebaut. Dieser Umbau bedeutete für die Mitglieder der ARGE ABI, dass gemeinsame Prozesse definiert, vereinbart, aufgebaut und eingeführt werden mussten. In einem zweiten Schritt wurden nun auch die internen Funktionen und die vielen Schnittstellen zu Bundesapplikationen und kantonalen Applikationen auf die neue Plattform migriert. Parallel dazu wurde das neue Produkt neben den Pilotkorps schrittweise auch bei den übrigen Kantonen eingeführt resp. wird im 2023 noch eingeführt.

In diesem Referat zeigt die ARGE ABI auf, welche Funktionen und Schnittstellen myABI umfasst, wie die Prozesse und Funktionen aufgebaut wurden und was es heisst, wenn 18 Polizeikorps eine Harmonisierungs- und Digitalisierungs-Strategie verfolgen. Ein Blick in die Zukunft wagen wir auch; was ist noch zu tun und wie entwickelt sich die Gemeinschaft sowie das Produkt weiter? Gerne zeigen wir Ihnen auch einen kurzen Blick auf das System.

Swisscom (Schweiz) AG Public Safety
Status NG112 und Swisscom Massnahmen im Notrufumfeld

Am 01. Juli 2022 ging NG112 mit neuen detaillierten Lokalisierungsinformationen in Betrieb. Wo stehen wir heute und wie geht es weiter? Des Weiteren erläutern wir in unserem Vortrag den Stand der Swisscom Massnahmen zur Erhöhung der Resilience im Notrufumfeld unter Einbezug der Anforderungen des neuen Referenzmodell Notrufe. Was kommt auf die Notruforganisationen zu, welche Herausforderungen werden an die Technik gestellt? Dies und weitere Informationen rund um die Aktivitäten im Notrufumfeld erhalten Sie in unserem Vortrag.

Esri Schweiz / Kantonspolizei Genf
L’utilisation des systèmes géographique à la police genevoise, notamment dans la gestion opérationnelle d’évènement

Le canton de Genève a une longue tradition d'accueil de rencontres diplomatiques de haut niveau et est le siège de nombreuses organisations internationales. Les questions de sécurité sont un enjeu important du bon fonctionnement de ces évènements, où la police est mise à contribution. 
Le SIG occupe une place significative à la police cantonale de Genève, où il est utilisé afin:

  • d'assurer le suivi temps réel de la géolocalisation des policiers lors de grands événements ou de manifestations
  • inventorier des points d'intérêt police par différentes brigades et partager ces informations avec l'ensemble ou partie de la police
  • d'avoir un outil d'aide à la décision (tableau de bord) permettant d'afficher sur une carte des données provenant des différentes bases de données de la police ou d'autre fournisseur de données.
  • de proposer des outils d'analyse de données 
  • de communiquer des informations au public
10:40-11:10
Esri Schweiz
L'intelligence géographique au service de la sécurité

Grâce au SIG (Système d'information géographique), les agences et organisations de sécurité acquièrent une meilleures compréhension de l'endroit où concentrer leurs efforts pour prévenir, protéger et atténuer les menaces et les dangers complexes. La remontée d' informations en temps réel facilite la prise de décision. Ce présentation s'adresse aux responsables de la sécurité préventive et opérationnelle au sein de la police, de l'armée, des services d'incendie et des services de secours.

Kantonspolizei BS / alfaloc
Unisys (Schweiz) GmbH
eRapport 2.0 - Die nächste Generation der mobilen Rapportierung

Damit eine kurze Interventionszeit im Streifendienst möglich ist, benötigen Polizistinnen und Polizisten zur Tatbestandsaufnahme moderne Einsatzmittel. Mit eRapport 2.0 startet die nächste Generation der mobilen Rapportierung mit dem Ziel, die Frontdienstleistenden bestmöglich zu unterstützen und ihnen die Arbeit so angenehm und einfach wie möglich zu machen.

Zu den Eckpunkten gehören umfassende Kollaboration mit Streifenpartnern bei der Tatbestandsaufnahme, die Einmalerfassung von Daten, eine moderne und intuitive Bedienoberfläche, digitale Unterschriften, umfassende Auswertungsmöglichkeiten, als auch eine Mehrgeräteunterstützung. Die Anbindung an POLIS ist selbstverständlich und eine Anbindung an andere Vorgangsbearbeitungssysteme möglich.
Lassen Sie sich an unserem Vortrag inspirieren und erleben Sie Vorgangsbearbeitung, die begeistert!

Canon
Überwachung & Low Light

Canon bietet neben den klassischen Möglichkeiten der Fotografie auch Lösungen für den Behördenbereich. Im Rahmen der SPIK möchten wir Ihnen gerne eine Kamerasystem vorstellen, dass es in besonders herausfordernden Situationen ermöglicht weiter zu arbeiten, bei dem herkömmliche Kameras versagen. Mit der Multipurpose-Kamera ME20F-SHN können ISO-Empfindlichkeiten bis ISO 4.000.000 erreicht werden. Dieses bietet grade zum Eigenschutz den Vorteil, dass kein Licht zur Observation emittiert werden muss und somit bestmöglich die Eigensicherung sichergestellt wird.

Mit unserem großen Objektivportfolio runden wir die Einsatzmöglichkeiten ab, und bieten neben sehr lichtstarken Optiken ebenfalls die Möglichkeit auch auf große Distanzen arbeiten zu können. 

11:20-11:50
CyOne Security AG
Sichere und wirtschaftliche Kollaboration im Cyber- und Lageverbund

Die Abhängigkeit von einer funktionierenden IT-Infrastruktur für Wirtschaft und Gesellschaft ist höher denn je. Zunehmend dynamisch verändern sich die vielfältigen Bedrohungen der bevölkerungsschutzrelevante Lage - sei dies durch international tätige Cyberkriminelle oder durch den fortschreitenden Klimawandel. Dies fordert Bund, Kantone, Gemeinden und die kritischen Wirtschaftssektoren gleichermassen. Das Ziel aller Bemühungen ist es, den Schutz der Bevölkerung jederzeit sicherstellen zu können. Eine effiziente und sichere Kollaboration im Bereich Cyber- und Lageverbund ist daher zentral. Der Bedarf zur Zusammenarbeit wird zusätzlich verstärkt durch knappe personelle Ressourcen sowie enge finanzielle Budgets. Um diesen Rahmenbedingungen begegnen zu können, müssen die verantwortlichen operativen Elemente bei den Behörden und den kritischen Infrastrukturen über geeignete Einsatzmittel verfügen, welche im Bereich Katastrophenschutz und Bekämpfung der Cyber-Kriminalität eine effiziente und sichere Zusammenarbeit im Verbund ermöglichen.

eraneos (ehem. AWK) / BA / fedpol
Digitalisierung der Strafverfolgung auf Bundesebene

Die Bundesanwaltschaft arbeitet in enger Kooperation mit fedpol an der Umsetzung ihrer gemeinsamen Vision der digitalisierten Strafverfolgung auf Bundesebene. Im Programm Joining Forces wird diese Vision Schritt für Schritt zur Realität. Das Projekt JF02 im Rahmen dieses Programms entwickelt dabei die Applikation Core.Link für die durchgehend digitale Aktenführung sowie die Geschäftsverwaltung. In unserem Vortrag zeigen wir die bisherigen Schritte dieses Projekts auf und blicken in die Zukunft.

In einem ersten Teil schildern wir die Grundlagenarbeiten und die WTO-Ausschreibung als Dialogverfahren. Wir zeigen auf, wie wir Vision und Schlüsselkonzepte erarbeitet und den für die Umsetzung richtigen Partner ausgewählt haben.

In einem zweiten Teil beschreiben wir unsere partnerschaftliche Vorgehensweise für Konzeption und Umsetzung der Applikation Core.Link sowie die Einführung der ersten lauffähigen Version im Dezember 2022. Zudem gehen wir auf die entscheidenden Erfolgsfaktoren ein.

Zum Abschluss blicken wir in die Zukunft und präsentieren die nächsten geplanten Schritte.

Roschi Rohde & Schwarz AG
Beitrag von Kommunikations- aufzeichnungen bei Strafverfolgungen

Das Referat von Rohde & Schwarz gibt Einblick, wie 2G-, 3G-, 4G- oder 5G-basierende Funkaufzeichnungen eine Strafverfolgung unterstützen können. Dabei werden als erstes die Grundlagen der Analyse von Mobilfunknetzwerken vorgestellt, die dann anhand von konkreten Anwendungen aus dem Bereich Tatortuntersuchung, Alibi-Überprüfung, Such- und Rettungsdienst und Interaktion mit den Netzbetreibern veranschaulicht werden.

Samsung Electronics Switzerland GmbH
Samsung LED Lösungen für Kontrollräume - Informationsströme effizient und sicher Überwachen

Kontrollräume sind seit vielen Jahren wichtige Informationsdrehscheiben für verschiedene Organisationen rund um den Globus. Ein entscheidendes Element jedes gut funktionierenden Kontrollraums ist die neueste Anzeigetechnologie. Um mehrere Informationsströme effizient überwachen zu können, müssen die Entscheidungsträger mit gestochen scharfen und klaren Informationen ausgestattet sein, die mit einem Höchstmaß an Detailgenauigkeit geliefert werden, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Entscheidend ist auch, dass jedes Display ohne Ausfallzeiten funktioniert, die Zuverlässigkeit und Betriebseffizienz bieten, die in einer unternehmenskritischen Umgebung den Unterschied ausmachen können. Sicher, einfach und zuverlässig In einer unternehmenskritischen Umgebung haben die Mitarbeiter nicht die Zeit, sich über Sicherheit und Zuverlässigkeit Gedanken zu machen. Sie benötigen daher ein Display, das für den 24/7-Betrieb ausgelegt ist und über eine redundante Stromversorgung und Sicherheitsfunktionen verfügt, damit sie sich im täglichen Betrieb keine Sorgen machen müssen.

CyOne Security AG
Cyber-Risiken in der vernetzten Polizeitechnik

Digital und mobil vernetzte Einsatzmittel nehmen in der Polizeiarbeit eine immer wichtigere Rolle ein. Einsatzfahrzeuge, welche kontinuierlich wertvolle Daten sammeln und übertragen, sind nur ein Beispiel. Bodycams begleiten die Beamten im täglichen Einsatz und zeichnen oft sensible Bildinformationen in kritischen Situationen auf. Smartphones und mobile Geräte werden in die Polizeiarbeit eingebunden. Polizeiorganisationen in Europa setzen zudem vermehrt auch Drohnen als unterstützendes Einsatzmittel ein.
Die Polizeitechnik wird zunehmend ein Teil des Internet der Dinge (IoT), was enorme Vorteile bietet. Nicht ausser Acht gelassen werden darf dabei, dass die entstehenden Daten oft sehr sensitiv und damit schützenswert sind. Gleichzeitig entstehen durch die immer komplexere Vernetzung zusätzliche Cyber-Risiken, welchen adäquat begegnet werden muss. Die Gefahr, dass Daten veröffentlicht oder manipuliert werden steigt. Zudem ist die Lieferkette von IoT-basierter Technik oft intransparent. Dies führt zusätzlich zu steigenden Risiken von sogenannten «Supply-Chain-Attacken».

In unserem Vortrag möchten wir die Gefahrenlage und die wichtigsten Cybercrime-Akteure, welchen mit effektiven Massnahmen begegnen werden sollte, diskutieren. Wir zeigen auf, welches die wichtigsten Cyber-Bedrohungen für die vernetzte Polizeitechnik sind. Als Kernthema diskutieren wir die zentralen Aspekte und Massnahmen, um die Cyber-Sicherheit und Resilienz von mobil vernetzter Polizeitechnik zu stärken.

Relevanz für Zielpublikum

  • Aufzeigen der Gefahrenlage und Cybercrime-Akteure bezüglich vernetzter Polizeitechnik
  • Diskussion von Cyber-Risiken und Angriffsvektoren bei IoT-basierten Anwendungen
  • Wir beleuchten wichtige Aspekte und Massnahmen, um die Cyber-Sicherheit der vernetzten Polizeitechnik zu erhöhen.
13:00-13:45
Polizei 2020
13:45-14:15
14:30-15:00
Ericsson AG
“Feldberg” Projekt – Modernisierung des Digitalfunknetzes der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) in Baden-Württemberg

Ericsson und das Projekt Modernisierung Digitalfunk BOS 2030 modernisieren gemeinsam den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) in Baden-Württemberg durch die Migration des Zugangsnetzes auf IP (Internet-Protokoll). Für den weiteren sicheren Betrieb des Digitalfunks bis 2030 war eine grundlegende Modernisierung mit Umstellung auf den Übertragungsstandard IP erforderlich. Teil dieser Modernisierung ist die Erneuerung und IP-Migration des bestehenden BOS-Zugangsnetzes in Baden-Württemberg mit über tausend Richtfunkverbindungen. Die BOS verfügen über ein bundesweit einheitliches Digitalfunksystem, welches Teil der Kritischen Infrastruktur ist. Daraus resultieren hohe Anforderungen an die Verfügbarkeit, Sicherheit, Integrität und Belastbarkeit im täglichen Einsatz von Polizei, Feuerwehren und Rettungsdiensten.

Frequentis / Kantonspolizei Zürich
Upgrade des Frequentis-Kommunikationssystems auf den Stand 3020 LifeX

Die Kantonspolizei Zürich ist im Jahr 2022 etappenweise in das neue Polizei- und Justizzentrum (PJZ) umgezogen. Als letzte Organisationseinheit haben auch die Mitarbeitenden der Einsatzzentrale EZZ Ende November 2022 ihre neuen Räumlichkeiten bezogen. Die sorgfältige Planung und Umsetzung zahlreicher Teilprojekte im Zusammenhang mit der Betriebsaufnahme der neuen Einsatzzentrale im PJZ waren wichtige Voraussetzungen für das gute Gelingen des gesamten Vorhabens.

Die Infrastruktur der Informations- und Kommunikationstechnologien für die allgemeine Polizeiinformatik sowie die Technik der lagerelevanten Räume der Kantonspolizei Zürich wurden zu einem großen Teil komplett erneuert. Dort wo möglich, wurden gezielte Neuausrichtungen der Informations- und Kommunikationstechnologien vorgenommen. Eine besondere Herausforderung stellte das Upgrade des Frequentis-Kommunikationssystems der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale auf den neuesten IP-basierten Standard 3020 LifeX dar, der EZZ-seitig die Anbindung an die neue IP-Schnittstelle des Sicherheitsfunknetzes POLYCOM im Kanton Zürich sicherstellen wird. Die Integration und spätere Umstellung wird im Rahmen des POLYCOM Werterhalt-Programms 2030 im Kanton Zürich noch im Laufe dieses Jahres stattfinden.

Im Rahmen des vorliegenden Vortrags werden die Ziele, schrittweise Umsetzung, Herausforderungen im Projekt sowie gesammelte Erfahrungen im Zuge des gesamten Prozesses dargestellt. Im Fokus stehen dabei technologische Ansätze, die sicherstellen werden, dass die Kantonspolizei Zürich mit 3020 LifeX als Basis auch für die kommenden Standards in der Notrufbearbeitung (NG112) sowie im Funk (Mobile breitbandige Sicherheitskommunikation – MSK/MCX) gerüstet sein wird.

INNOSYSTEC GmbH
Automatisiertes Gefährdermonitoring – ressourcenschonend und transparent

Die Polizeibehörden stehen mit einer zunehmenden Anzahl zu überwachender Gefährder vor großen  technologischen und ressourcenbindenden Herausforderungen – eine Auswertung von Daten  unterschiedlichsten Quellen ist hierzu erfolgskritisch.

In unserer Lösung SCOPE werden relevante Daten sensorübergreifend fusioniert, so dass alle Daten in einem System zur Analyse vorliegen und miteinander in Verbindung gebracht werden können. Wir zeigen, wie aufwändiges Monitoring automatisiert werden kann und dabei personelle Ressourcen schont und die polizeiliche Arbeit erleichtert. Durch sensorübergreifende und kontinuierliche Überprüfung der einkommenden Daten, wird der Analyst bei auffälligem Verhalten von Gefährdern alarmiert und kann so gezielt überprüfen und eingreifen.


Wir zeigen, wie Gefährderüberwachung ressourcenschonend und transparent automatisiert werden kann. 

rescuetrack Schweiz AG / SRZ / ILS Waldshut
Grenzüberschreitende Optimierung der rettungsdienstlichen Hilfsfristen mittels Blaulichtrouting und Live-Gebietsabdeckungsanalyse

Die Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung Zürich sowie die Integrierten Leitstelle des Landkreis Waldshut nutzen die echtzeitbasierten Gebietsabdeckungskarte von rescuetrack. Die Software berechnet laufen, ob die Einsatzgebiete innerhalb der vorgegebenen Hilfsfristen von den freien Einsatzmitteln erreicht werden können. Dabei berücksichtigt die Software die besetzten bzw. nichtbesetzten Wachen sowie die aktuellen Standorte der freien Einsatzmittel im eigenen und auch angrenzenden Dispositionsbereich. Auf Basis der berechneten Ergebnisse macht die Software entsprechende Vorschläge für die Verschiebung von freien Einsatzmitteln an strategische Abrufplätze und zeigt den Disponenten an, in welcher Zeit man mit der Verschiebung die Hilfsfrist um wie viel Prozent steigern kann.

Neben der kontinuierlichen Analyse der Gebietsabdeckung und Hilfsfristen trägt auch das spezielle Blaulichtrouting von rescuetrack beim Einsatzmittelvorschlag im ELS und in der Navigation im Einsatzmittel zur Optimierung der Hilfsfristen von Feuerwehr und Rettungsdiensten im Dispositionsgebiet von Schutz & Rettung bei. Das Blaulichtrouting ist seit/ab auch für alle anderen Kunden von rescuetrack via API in den Einsatzleitsystemen und auf den aktuellen rescuetrack Fahrzeugkomponenten nutzbar.

Die Referenten berichten von den Herausforderungen bei der Einführung sowie der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Gebietsabdeckungsanalyse, der Funktionsweise des Blaulichtroutings sowie den Ergebnissen in den Regionen in Bezug auf Hilfsfirsten und Notfallversorgung sowie geplanten Weiterentwicklungen.

15:10-15:40
Swisscom Broadcast AG Drones & Robots
Automatisierter drohnenbasierter Perimeterschutz

Geopolitische Veränderungen und neue Technologien können das Anheben des Schutzlevels für kritische Infrastrukturen, Produktionsstandorte, öffentlichen Räume, Gefängnisse, Grenzen und polizeiliche/militärische Einrichtungen erfordern. Die von Swisscom gemeinsam mit Partnern bereitgestellte Perimeter-Schutz-Lösung setzt Roboter, die sich am Boden und in der Luft bewegen für einfache Inspektionsaufgaben ein. Kombiniert mit Alarmierungssensoren lässt sich eine deutliche Erhöhung des Sicherheitsniveaus schützenswerter Anlagen und Areale erzielen. Erfahren Sie am Vortrag mehr über die vielfältigen Möglichkeiten der Drohnen-Überwachung, die es Ihnen erlaubt, die Kosten im Rahmen Ihres definierten Sicherheitsdispositivs zu reduzieren.

RUAG AG
GUARDIAN - Secure Smartphone

Als Schweizer POLYCOM-Spezialist und Integrationsexperte rüstet RUAG die Organisationen mit intelligenten, interoperablen und modularen Kommunikationslösungen aus. Wir bieten sämtliche Leistungen rund um das Sicherheitsfunknetz und sind der offizielle Businesspartner für Beratung und Verkauf von Endgeräten sowie verschiedenem Zubehör.

Die Sicherheit im Cyberraum ist ein zentrales Thema. Durch die zunehmende Nutzung von Smartphones müssen diese zuverlässig vor Angriffen und Datenschutzverletzungen geschützt werden. Während wir unsere Computer mit zusätzlichen Sicherheitsparameter schützen, gibt es im Bereich der Smartphones noch einiges zu tun. Für Organisationen ist es heute nahezu unmöglich, vollständig sichere Telefone bereitzustellen. Zudem entwickeln sich neue Technologien in rasantem Tempo weiter. RUAG nimmt sich hierzu in die Verantwortung und hat bereits heute die Herausforderungen von morgen im Visier. Aktuell wird dazu ein Smartphone entwickelt, welches die globalen Sicherheitsherausforderungen im Cyberbereich adressiert und die Bedürfnisse mit einem hochgradig anpassungsfähigen und sicheren Gerät neu definiert. Erfahren Sie im Referat mehr über die gehärtete mobile Plattform mit zugehörigem Serviceangebot, welches auf überprüfbaren Technologien basiert und Ihnen als Nutzer maximale Kontrolle bietet.

Yonder AG
Wissensmanagement bei Skyguide - die richtige Information zur richtigen Zeit

Skyguide sorgt für das Flugverkehrsmanagement in der Schweiz und in Teilen des angrenzenden Auslands. Mit 1’500 Mitarbeitenden an 14 Standorten leitet das Unternehmen zivile und militärische Flugzeuge durch den komplexesten Luftraum Europas. Dazu muss Fluglotsen die richtige Information zur richtigen Zeit zur Verfügung stehen. Skyguide nutzt mit Yonder eine innovative Software für die Erstellung, Verwaltung und Verteilung von Vorschriften, Handbüchern und Emergency Manuals. In ihrem Referat erläutert Manuela Berger, Head of OPS Regulations and Change Management, weshalb die Einführung einer neuen Wissensplattform überhaupt notwendig war und warum sich Skyguide für Yonder entschieden hat.

Hexagon/SRZ
Das volle Potential von Live-Video Quellen in der Einsatzführung und wie es ausgeschöpft werden kann

Die Nutzung Videobilder im Rahmen eines Einsatzes erlaubt der Einsatzführung oder den Disponenten, anhand von Live-Bildern Entscheidungen zu fällen. Neben bekannten Video-Quellen wie zum Beispiel ASTRA-Kameras können heute jedoch auch mobile Kameras oder Drohnenbilder zur Entscheidungsfindung beigezogen werden. Das Zusammenführen dieser verschiedenster Video-Quellen ist die Aufgabe eines effizienten Videomanagement-Systems. Gemeinsam mit der Firma AVS erläutert Schutz & Rettung Zürich ihre Anforderungen an das Video-Managementsystem und gibt einen Einblick in das bestehende System.
Die Firma Hexagon zeigt auf, wie ausgehend von einem zentralen Video-Management die Bilder zukünftig in das Einsatzleitsystem eingebunden werden können und der Disponent einfach und effizient Zugriff auf die Bilder erhält.

15:50-16:20
rescuetrack Schweiz AG / SRZ / GVZ
DiEL - Digitale Einsatzunterstützung bei Schutz & Rettung Zürich und den Feuerwehren im Kanton Zürich

Modern, zeitgerecht und digital, so soll die Unterstützung von Angehörigen der Feuerwehr und Rettungsdienste vor, während und nach der Einsatzbewältigung auch künftig sein. Mit dem Projekt «Digitale Einsatzunterstützung DiEL» werden insbesondere die Kernprozesse Alarmierung, Einsatzleitung und Dokumentensteuerung vereinfacht, digitalisiert und optimiert. Mehrere Alarme auf unterschiedlichen Kanälen sollen nach Abschluss der Umsetzung Geschichte sein.

Seit Ende August 2022 wird zur Alarmierung von Einsatzkräften die rescuetrack App mit einer speziellen DiEL-Konfiguration eingesetzt. Im ersten Schritt der Einführung von DiEL lag der Fokus auf der Alarmierung. Innerhalb einer kleinen Testgruppe wurden Funktionalität und technische Möglichkeiten der App geprüft. Anschliessend wurden die Grundfunktionalitäten mittels einiger Tausend Testalarmierungen untersucht und korrigiert sowie Anpassungen an den Schnittstellen der beteiligten Systeme vorgenommen. Die gemeinsame Projektleitung durch SRZ und GVZ ermöglicht eine optimale Nutzung bestehender Synergien, zumal der Betrieb nach Projektabschluss gemeinschaftlich sichergestellt werden soll.

DiEL-Test im Alltag
Der Rettungsdienst Schaffhausen testete als erster Rettungsdienst die App parallel zu den bestehenden Alarmierungsmitteln (Polycom, SMS, Pager) im Alltag. Weiter waren die Stützpunktfeuerwehren Meilen, Dielsdorf und die Feuerwehr Regensdorf als Testuser im Livebetrieb aktiv. Berechtigungen und Zugang zu Einsatzinhalten werden dabei durch das Feuerwehradministrationstool «Lodur» gesteuert. Auf dieser Plattform sind heute sämtliche angeschlossenen Angehörigen ausrückender Dienste mit ihren Kontaktangaben erfasst, deren Daten wöchentlich via Schnittstelle ins Einsatzleitsystem eingespeist werden. Die neue App erkennt, ob eine Push-Mitteilung innerhalb der geforderten Zeit beim Endgerät angekommen ist. Sollte dies nicht der Fall sein, sendet der Server innert weniger Sekunden eine zusätzliche Alarm-SMS.

Rollout und Ausblick
Der grosse Roll-out der Mobile-App erfolgte Ende August. Nach rund einem Monat hatten bereits über 8'000 AdF die App auf ihrem Mobiltelefon installiert und aktiviert. Auch die Grossfahrzeuge der Milizfeuerwehren wurden mit einer aus rescuetrack basierenden App mit DiEL-Konfiguration ausgerüstet, so dass Einsatzdaten und online Blaulicht-Routing zur Verfügung stehen. Nach dem erfolgreichen Rollout der Phase Alarmierung werden bis zum Frühjahr 2023 die beiden Kernprozesse Einsatzleitung und Dokumentenunterstützung umgesetzt. 

Neben den Fahrzeugen der Miliz-Feuerwehren werden seit November 2022 auch die Fahrzeuge von Berufsfeuerwehr und Rettungsdienst von Schutz & Rettung Zürich und den angeschlossenen Rettungsdiensten von MED auf rescuetrack Fahrzeugkomponenten umgerüstet und damit eine durchgängige Plattform für sämtliche Einsatzanwendungen zur Verfügung zu stellen.

Die Referenten berichten vom Projektverlauf und geben den aktuellen Stand der Umsetzung zum Stand des SPIK 2023. 

Deloitte
Rialto: Zukunftssichere Technologie und prozessorientierte Benutzerführung

Rialto wird in Schlüsselbereichen wesentlich erneuert und optimiert. Durch die geplanten Weiterentwicklungen wird der Benutzer noch besser in seiner täglichen Arbeit unterstützt und ein effizientes Arbeiten sichergestellt.
Mit der Migration auf SAP S/4HANA wird die Architektur von Rialto grundsätzlich überarbeitet und auf eine zukunftssichere Technologie gebracht. Zusätzlich erlaubt S/4HANA neue Funktionalitäten wie z.B. ein Fallkonto oder Datenanalysefunktionen zu nutzen. Mit der neuen Benutzeroberfläche wird der Anwender rollenspezifisch und schrittweise durch den Arbeitsprozess geführt. Besonders wichtig ist dabei die einfache und flexible Erstellung von Dokumenten. Mit der interaktiven Vorschaufunktion unterstützen wir den Dokumenten-erstellungsprozess optimal.
In diesem Vortrag bekommen Sie einen exklusiven Einblick in die wichtigsten geplanten Neuerungen von Rialto.

Swisscom Broadcast AG Drones & Robots
Drohnen-Detektions-Infrastruktur für Städte

Die rechtzeitige Erfassung und zielgenaue Alarmierung von Betroffenen/Behörden bei der Identifikation von nicht-kooperativen Drohnen ist ein zunehmendes Bedürfnis nicht nur für kritische Infrastrukturen und Gefängnisse sondern auch für städtische Agglomerationen. Swisscom baut gemeinsam mit ihrem Partner Dedrone eine Infrastruktur, die grossflächige Drohnen-Detektion und Drohnenpiloten-Lokalisierung in Städten ermöglicht, die punktuell mit Abwehr-Technologie ergänzt werden kann. Die Infrastruktur kann als Service bezogen werden und ist daher nicht nur für grosse und finanziell leistungsstarke Unternehmungen, sondern auch für Kleinstunternehmen und deren räumlich begrenzte Ansprüche interessant. Erfahren Sie am Vortrag mehr über die technischen Hintergründe und die Anwendungsmöglichkeiten der Lösung.

Plenum
09:00-09:45
Eröffnungsrede
Der Chef der Armee hat das Wort
13:00-13:45
Polizei 2020
13:45-14:15
Tech Track
10:00-10:30
AXIS
Neue Möglichkeiten der Videoanalytik auf der Basis von Künstzliche Intelligenz KI

Dieser Vortrag zeigt neue Möglichkeiten der Videoanalytik in Axis Netzwerkkameras auf und wie mit der Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) die Analytik wesentlich verbessert werden kann. Zudem wird aufgezeigt, welche Herausforderungen sich beim Einsatz der KI in der Videoüberwachung ergeben und was Sie bei der Nutzung von Analysen zur Unterstützung von Echtzeit-Alarmfällen beachten sollten. Des Weiteren wird dargestellt, dass das Thema Cybersecurity beim Einsatz von KI wichtig ist und wie die richtige Detektionstechnologie ausgewählt werden kann. Abgerundet wird der Vortrag durch Beispielbetrachtungen mit festinstallierten Kameras und Body Worn-Lösungen.

Dieses Referat soll nicht als Verkaufs-Präsentation verstanden werden. Es zeigt mit Offenheit was heute möglich ist und welche Voraussetzungen eingehalten werden müssen. Hauptpunkte der Präsentation:
• Möglichkeiten durch KI in der Videoüberwachung
• Herausforderungen bei Einsatz KI-basierter Videoanalytik
• Wie KI uns bei Echtzeit- vs. Nicht-Echtzeit-Analysen helfen kann – Beispiel: GDPR - Anonymisierung von Gesichtern in Live-Bilder 
• Cybersecurity Aspekte beim Einsatz von KI – Beispiel: Cybersecurity, resp. Sicherheit der Daten von der Kamera bis zum Ablagesystem mit Body Worn Kameras.
• Die richtige Auswahl und Kombination von Detektionstechnologien in einem Projekt – Beispiel Kombination von einer visuellen Kamera und einem Radar – Kann auf dem Stand besucht werden.
• Beispielbetrachtungen mit festinstallierten Kameras und Body Worn-Lösungen – Können ebenfalls auf den Axis-Stand besucht werden.

10:40-11:10
Canon
Überwachung & Low Light

Canon bietet neben den klassischen Möglichkeiten der Fotografie auch Lösungen für den Behördenbereich. Im Rahmen der SPIK möchten wir Ihnen gerne eine Kamerasystem vorstellen, dass es in besonders herausfordernden Situationen ermöglicht weiter zu arbeiten, bei dem herkömmliche Kameras versagen. Mit der Multipurpose-Kamera ME20F-SHN können ISO-Empfindlichkeiten bis ISO 4.000.000 erreicht werden. Dieses bietet grade zum Eigenschutz den Vorteil, dass kein Licht zur Observation emittiert werden muss und somit bestmöglich die Eigensicherung sichergestellt wird.

Mit unserem großen Objektivportfolio runden wir die Einsatzmöglichkeiten ab, und bieten neben sehr lichtstarken Optiken ebenfalls die Möglichkeit auch auf große Distanzen arbeiten zu können. 

11:20-11:50
Roschi Rohde & Schwarz AG
Beitrag von Kommunikations- aufzeichnungen bei Strafverfolgungen

Das Referat von Rohde & Schwarz gibt Einblick, wie 2G-, 3G-, 4G- oder 5G-basierende Funkaufzeichnungen eine Strafverfolgung unterstützen können. Dabei werden als erstes die Grundlagen der Analyse von Mobilfunknetzwerken vorgestellt, die dann anhand von konkreten Anwendungen aus dem Bereich Tatortuntersuchung, Alibi-Überprüfung, Such- und Rettungsdienst und Interaktion mit den Netzbetreibern veranschaulicht werden.

14:30-15:00
INNOSYSTEC GmbH
Automatisiertes Gefährdermonitoring – ressourcenschonend und transparent

Die Polizeibehörden stehen mit einer zunehmenden Anzahl zu überwachender Gefährder vor großen  technologischen und ressourcenbindenden Herausforderungen – eine Auswertung von Daten  unterschiedlichsten Quellen ist hierzu erfolgskritisch.

In unserer Lösung SCOPE werden relevante Daten sensorübergreifend fusioniert, so dass alle Daten in einem System zur Analyse vorliegen und miteinander in Verbindung gebracht werden können. Wir zeigen, wie aufwändiges Monitoring automatisiert werden kann und dabei personelle Ressourcen schont und die polizeiliche Arbeit erleichtert. Durch sensorübergreifende und kontinuierliche Überprüfung der einkommenden Daten, wird der Analyst bei auffälligem Verhalten von Gefährdern alarmiert und kann so gezielt überprüfen und eingreifen.


Wir zeigen, wie Gefährderüberwachung ressourcenschonend und transparent automatisiert werden kann. 

15:10-15:40
Swisscom Broadcast AG Drones & Robots
Automatisierter drohnenbasierter Perimeterschutz

Geopolitische Veränderungen und neue Technologien können das Anheben des Schutzlevels für kritische Infrastrukturen, Produktionsstandorte, öffentlichen Räume, Gefängnisse, Grenzen und polizeiliche/militärische Einrichtungen erfordern. Die von Swisscom gemeinsam mit Partnern bereitgestellte Perimeter-Schutz-Lösung setzt Roboter, die sich am Boden und in der Luft bewegen für einfache Inspektionsaufgaben ein. Kombiniert mit Alarmierungssensoren lässt sich eine deutliche Erhöhung des Sicherheitsniveaus schützenswerter Anlagen und Areale erzielen. Erfahren Sie am Vortrag mehr über die vielfältigen Möglichkeiten der Drohnen-Überwachung, die es Ihnen erlaubt, die Kosten im Rahmen Ihres definierten Sicherheitsdispositivs zu reduzieren.

15:50-16:20
Swisscom Broadcast AG Drones & Robots
Drohnen-Detektions-Infrastruktur für Städte

Die rechtzeitige Erfassung und zielgenaue Alarmierung von Betroffenen/Behörden bei der Identifikation von nicht-kooperativen Drohnen ist ein zunehmendes Bedürfnis nicht nur für kritische Infrastrukturen und Gefängnisse sondern auch für städtische Agglomerationen. Swisscom baut gemeinsam mit ihrem Partner Dedrone eine Infrastruktur, die grossflächige Drohnen-Detektion und Drohnenpiloten-Lokalisierung in Städten ermöglicht, die punktuell mit Abwehr-Technologie ergänzt werden kann. Die Infrastruktur kann als Service bezogen werden und ist daher nicht nur für grosse und finanziell leistungsstarke Unternehmungen, sondern auch für Kleinstunternehmen und deren räumlich begrenzte Ansprüche interessant. Erfahren Sie am Vortrag mehr über die technischen Hintergründe und die Anwendungsmöglichkeiten der Lösung.

11:20-11:50
CyOne Security AG
Sichere und wirtschaftliche Kollaboration im Cyber- und Lageverbund

Die Abhängigkeit von einer funktionierenden IT-Infrastruktur für Wirtschaft und Gesellschaft ist höher denn je. Zunehmend dynamisch verändern sich die vielfältigen Bedrohungen der bevölkerungsschutzrelevante Lage - sei dies durch international tätige Cyberkriminelle oder durch den fortschreitenden Klimawandel. Dies fordert Bund, Kantone, Gemeinden und die kritischen Wirtschaftssektoren gleichermassen. Das Ziel aller Bemühungen ist es, den Schutz der Bevölkerung jederzeit sicherstellen zu können. Eine effiziente und sichere Kollaboration im Bereich Cyber- und Lageverbund ist daher zentral. Der Bedarf zur Zusammenarbeit wird zusätzlich verstärkt durch knappe personelle Ressourcen sowie enge finanzielle Budgets. Um diesen Rahmenbedingungen begegnen zu können, müssen die verantwortlichen operativen Elemente bei den Behörden und den kritischen Infrastrukturen über geeignete Einsatzmittel verfügen, welche im Bereich Katastrophenschutz und Bekämpfung der Cyber-Kriminalität eine effiziente und sichere Zusammenarbeit im Verbund ermöglichen.

Einsatz (I)
10:00-10:30
LogObject (ARGE ABI)
myABI – die vollständig erneuerte polizeiliche Vorgangsbearbeitung ist erwachsen!

Nach einigen Projektjahren kommt das Projektziel immer näher. Die Ablösung der alten, umfassenden und sehr bewährten Applikation ABI wird nach mehr als 20 Betriebsjahren Wirklichkeit.

Für die 18 Polizeikorps der ARGE ABI baute LogObject auf Basis eines modernen Frameworks ein neues polizeiliches Vorgangssystem, das die Digitalisierung der polizeilichen Arbeit mit Prozessen und Mobilität unterstützt. Der Ablösezyklus im laufenden Betrieb war eine Herausforderung. Die Umsetzung erfolgte in 5-8 wöchigen Sprints, die bei den Pilotkorps in den letzten 5 Jahren nach intensivem Test in die Produktion übernommen wurde. Das System läuft mit den ersten Funktionen daher teilweise schon mehr als 4 Jahre im täglichen Polizeibetrieb.

In einem ersten Schritt wurden die Benutzeroberfläche und die Nutzung vollständig umgebaut. Die ehemalige Register- und Maskenbasierte Datenerfassung wurde zu harmonisierten, gemeinsamen Prozessworkflows umgebaut. Dieser Umbau bedeutete für die Mitglieder der ARGE ABI, dass gemeinsame Prozesse definiert, vereinbart, aufgebaut und eingeführt werden mussten. In einem zweiten Schritt wurden nun auch die internen Funktionen und die vielen Schnittstellen zu Bundesapplikationen und kantonalen Applikationen auf die neue Plattform migriert. Parallel dazu wurde das neue Produkt neben den Pilotkorps schrittweise auch bei den übrigen Kantonen eingeführt resp. wird im 2023 noch eingeführt.

In diesem Referat zeigt die ARGE ABI auf, welche Funktionen und Schnittstellen myABI umfasst, wie die Prozesse und Funktionen aufgebaut wurden und was es heisst, wenn 18 Polizeikorps eine Harmonisierungs- und Digitalisierungs-Strategie verfolgen. Ein Blick in die Zukunft wagen wir auch; was ist noch zu tun und wie entwickelt sich die Gemeinschaft sowie das Produkt weiter? Gerne zeigen wir Ihnen auch einen kurzen Blick auf das System.

10:40-11:10
Unisys (Schweiz) GmbH
eRapport 2.0 - Die nächste Generation der mobilen Rapportierung

Damit eine kurze Interventionszeit im Streifendienst möglich ist, benötigen Polizistinnen und Polizisten zur Tatbestandsaufnahme moderne Einsatzmittel. Mit eRapport 2.0 startet die nächste Generation der mobilen Rapportierung mit dem Ziel, die Frontdienstleistenden bestmöglich zu unterstützen und ihnen die Arbeit so angenehm und einfach wie möglich zu machen.

Zu den Eckpunkten gehören umfassende Kollaboration mit Streifenpartnern bei der Tatbestandsaufnahme, die Einmalerfassung von Daten, eine moderne und intuitive Bedienoberfläche, digitale Unterschriften, umfassende Auswertungsmöglichkeiten, als auch eine Mehrgeräteunterstützung. Die Anbindung an POLIS ist selbstverständlich und eine Anbindung an andere Vorgangsbearbeitungssysteme möglich.
Lassen Sie sich an unserem Vortrag inspirieren und erleben Sie Vorgangsbearbeitung, die begeistert!

11:20-11:50
eraneos (ehem. AWK) / BA / fedpol
Digitalisierung der Strafverfolgung auf Bundesebene

Die Bundesanwaltschaft arbeitet in enger Kooperation mit fedpol an der Umsetzung ihrer gemeinsamen Vision der digitalisierten Strafverfolgung auf Bundesebene. Im Programm Joining Forces wird diese Vision Schritt für Schritt zur Realität. Das Projekt JF02 im Rahmen dieses Programms entwickelt dabei die Applikation Core.Link für die durchgehend digitale Aktenführung sowie die Geschäftsverwaltung. In unserem Vortrag zeigen wir die bisherigen Schritte dieses Projekts auf und blicken in die Zukunft.

In einem ersten Teil schildern wir die Grundlagenarbeiten und die WTO-Ausschreibung als Dialogverfahren. Wir zeigen auf, wie wir Vision und Schlüsselkonzepte erarbeitet und den für die Umsetzung richtigen Partner ausgewählt haben.

In einem zweiten Teil beschreiben wir unsere partnerschaftliche Vorgehensweise für Konzeption und Umsetzung der Applikation Core.Link sowie die Einführung der ersten lauffähigen Version im Dezember 2022. Zudem gehen wir auf die entscheidenden Erfolgsfaktoren ein.

Zum Abschluss blicken wir in die Zukunft und präsentieren die nächsten geplanten Schritte.

14:30-15:00
Frequentis / Kantonspolizei Zürich
Upgrade des Frequentis-Kommunikationssystems auf den Stand 3020 LifeX

Die Kantonspolizei Zürich ist im Jahr 2022 etappenweise in das neue Polizei- und Justizzentrum (PJZ) umgezogen. Als letzte Organisationseinheit haben auch die Mitarbeitenden der Einsatzzentrale EZZ Ende November 2022 ihre neuen Räumlichkeiten bezogen. Die sorgfältige Planung und Umsetzung zahlreicher Teilprojekte im Zusammenhang mit der Betriebsaufnahme der neuen Einsatzzentrale im PJZ waren wichtige Voraussetzungen für das gute Gelingen des gesamten Vorhabens.

Die Infrastruktur der Informations- und Kommunikationstechnologien für die allgemeine Polizeiinformatik sowie die Technik der lagerelevanten Räume der Kantonspolizei Zürich wurden zu einem großen Teil komplett erneuert. Dort wo möglich, wurden gezielte Neuausrichtungen der Informations- und Kommunikationstechnologien vorgenommen. Eine besondere Herausforderung stellte das Upgrade des Frequentis-Kommunikationssystems der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale auf den neuesten IP-basierten Standard 3020 LifeX dar, der EZZ-seitig die Anbindung an die neue IP-Schnittstelle des Sicherheitsfunknetzes POLYCOM im Kanton Zürich sicherstellen wird. Die Integration und spätere Umstellung wird im Rahmen des POLYCOM Werterhalt-Programms 2030 im Kanton Zürich noch im Laufe dieses Jahres stattfinden.

Im Rahmen des vorliegenden Vortrags werden die Ziele, schrittweise Umsetzung, Herausforderungen im Projekt sowie gesammelte Erfahrungen im Zuge des gesamten Prozesses dargestellt. Im Fokus stehen dabei technologische Ansätze, die sicherstellen werden, dass die Kantonspolizei Zürich mit 3020 LifeX als Basis auch für die kommenden Standards in der Notrufbearbeitung (NG112) sowie im Funk (Mobile breitbandige Sicherheitskommunikation – MSK/MCX) gerüstet sein wird.

15:10-15:40
Hexagon/SRZ
Das volle Potential von Live-Video Quellen in der Einsatzführung und wie es ausgeschöpft werden kann

Die Nutzung Videobilder im Rahmen eines Einsatzes erlaubt der Einsatzführung oder den Disponenten, anhand von Live-Bildern Entscheidungen zu fällen. Neben bekannten Video-Quellen wie zum Beispiel ASTRA-Kameras können heute jedoch auch mobile Kameras oder Drohnenbilder zur Entscheidungsfindung beigezogen werden. Das Zusammenführen dieser verschiedenster Video-Quellen ist die Aufgabe eines effizienten Videomanagement-Systems. Gemeinsam mit der Firma AVS erläutert Schutz & Rettung Zürich ihre Anforderungen an das Video-Managementsystem und gibt einen Einblick in das bestehende System.
Die Firma Hexagon zeigt auf, wie ausgehend von einem zentralen Video-Management die Bilder zukünftig in das Einsatzleitsystem eingebunden werden können und der Disponent einfach und effizient Zugriff auf die Bilder erhält.

15:50-16:20
rescuetrack Schweiz AG / SRZ / GVZ
DiEL - Digitale Einsatzunterstützung bei Schutz & Rettung Zürich und den Feuerwehren im Kanton Zürich

Modern, zeitgerecht und digital, so soll die Unterstützung von Angehörigen der Feuerwehr und Rettungsdienste vor, während und nach der Einsatzbewältigung auch künftig sein. Mit dem Projekt «Digitale Einsatzunterstützung DiEL» werden insbesondere die Kernprozesse Alarmierung, Einsatzleitung und Dokumentensteuerung vereinfacht, digitalisiert und optimiert. Mehrere Alarme auf unterschiedlichen Kanälen sollen nach Abschluss der Umsetzung Geschichte sein.

Seit Ende August 2022 wird zur Alarmierung von Einsatzkräften die rescuetrack App mit einer speziellen DiEL-Konfiguration eingesetzt. Im ersten Schritt der Einführung von DiEL lag der Fokus auf der Alarmierung. Innerhalb einer kleinen Testgruppe wurden Funktionalität und technische Möglichkeiten der App geprüft. Anschliessend wurden die Grundfunktionalitäten mittels einiger Tausend Testalarmierungen untersucht und korrigiert sowie Anpassungen an den Schnittstellen der beteiligten Systeme vorgenommen. Die gemeinsame Projektleitung durch SRZ und GVZ ermöglicht eine optimale Nutzung bestehender Synergien, zumal der Betrieb nach Projektabschluss gemeinschaftlich sichergestellt werden soll.

DiEL-Test im Alltag
Der Rettungsdienst Schaffhausen testete als erster Rettungsdienst die App parallel zu den bestehenden Alarmierungsmitteln (Polycom, SMS, Pager) im Alltag. Weiter waren die Stützpunktfeuerwehren Meilen, Dielsdorf und die Feuerwehr Regensdorf als Testuser im Livebetrieb aktiv. Berechtigungen und Zugang zu Einsatzinhalten werden dabei durch das Feuerwehradministrationstool «Lodur» gesteuert. Auf dieser Plattform sind heute sämtliche angeschlossenen Angehörigen ausrückender Dienste mit ihren Kontaktangaben erfasst, deren Daten wöchentlich via Schnittstelle ins Einsatzleitsystem eingespeist werden. Die neue App erkennt, ob eine Push-Mitteilung innerhalb der geforderten Zeit beim Endgerät angekommen ist. Sollte dies nicht der Fall sein, sendet der Server innert weniger Sekunden eine zusätzliche Alarm-SMS.

Rollout und Ausblick
Der grosse Roll-out der Mobile-App erfolgte Ende August. Nach rund einem Monat hatten bereits über 8'000 AdF die App auf ihrem Mobiltelefon installiert und aktiviert. Auch die Grossfahrzeuge der Milizfeuerwehren wurden mit einer aus rescuetrack basierenden App mit DiEL-Konfiguration ausgerüstet, so dass Einsatzdaten und online Blaulicht-Routing zur Verfügung stehen. Nach dem erfolgreichen Rollout der Phase Alarmierung werden bis zum Frühjahr 2023 die beiden Kernprozesse Einsatzleitung und Dokumentenunterstützung umgesetzt. 

Neben den Fahrzeugen der Miliz-Feuerwehren werden seit November 2022 auch die Fahrzeuge von Berufsfeuerwehr und Rettungsdienst von Schutz & Rettung Zürich und den angeschlossenen Rettungsdiensten von MED auf rescuetrack Fahrzeugkomponenten umgerüstet und damit eine durchgängige Plattform für sämtliche Einsatzanwendungen zur Verfügung zu stellen.

Die Referenten berichten vom Projektverlauf und geben den aktuellen Stand der Umsetzung zum Stand des SPIK 2023. 

Einsatz (II)
10:00-10:30
Esri Schweiz / Kantonspolizei Genf
L’utilisation des systèmes géographique à la police genevoise, notamment dans la gestion opérationnelle d’évènement

Le canton de Genève a une longue tradition d'accueil de rencontres diplomatiques de haut niveau et est le siège de nombreuses organisations internationales. Les questions de sécurité sont un enjeu important du bon fonctionnement de ces évènements, où la police est mise à contribution. 
Le SIG occupe une place significative à la police cantonale de Genève, où il est utilisé afin:

  • d'assurer le suivi temps réel de la géolocalisation des policiers lors de grands événements ou de manifestations
  • inventorier des points d'intérêt police par différentes brigades et partager ces informations avec l'ensemble ou partie de la police
  • d'avoir un outil d'aide à la décision (tableau de bord) permettant d'afficher sur une carte des données provenant des différentes bases de données de la police ou d'autre fournisseur de données.
  • de proposer des outils d'analyse de données 
  • de communiquer des informations au public
10:40-11:10
Esri Schweiz
L'intelligence géographique au service de la sécurité

Grâce au SIG (Système d'information géographique), les agences et organisations de sécurité acquièrent une meilleures compréhension de l'endroit où concentrer leurs efforts pour prévenir, protéger et atténuer les menaces et les dangers complexes. La remontée d' informations en temps réel facilite la prise de décision. Ce présentation s'adresse aux responsables de la sécurité préventive et opérationnelle au sein de la police, de l'armée, des services d'incendie et des services de secours.

11:20-11:50
CyOne Security AG
Cyber-Risiken in der vernetzten Polizeitechnik

Digital und mobil vernetzte Einsatzmittel nehmen in der Polizeiarbeit eine immer wichtigere Rolle ein. Einsatzfahrzeuge, welche kontinuierlich wertvolle Daten sammeln und übertragen, sind nur ein Beispiel. Bodycams begleiten die Beamten im täglichen Einsatz und zeichnen oft sensible Bildinformationen in kritischen Situationen auf. Smartphones und mobile Geräte werden in die Polizeiarbeit eingebunden. Polizeiorganisationen in Europa setzen zudem vermehrt auch Drohnen als unterstützendes Einsatzmittel ein.
Die Polizeitechnik wird zunehmend ein Teil des Internet der Dinge (IoT), was enorme Vorteile bietet. Nicht ausser Acht gelassen werden darf dabei, dass die entstehenden Daten oft sehr sensitiv und damit schützenswert sind. Gleichzeitig entstehen durch die immer komplexere Vernetzung zusätzliche Cyber-Risiken, welchen adäquat begegnet werden muss. Die Gefahr, dass Daten veröffentlicht oder manipuliert werden steigt. Zudem ist die Lieferkette von IoT-basierter Technik oft intransparent. Dies führt zusätzlich zu steigenden Risiken von sogenannten «Supply-Chain-Attacken».

In unserem Vortrag möchten wir die Gefahrenlage und die wichtigsten Cybercrime-Akteure, welchen mit effektiven Massnahmen begegnen werden sollte, diskutieren. Wir zeigen auf, welches die wichtigsten Cyber-Bedrohungen für die vernetzte Polizeitechnik sind. Als Kernthema diskutieren wir die zentralen Aspekte und Massnahmen, um die Cyber-Sicherheit und Resilienz von mobil vernetzter Polizeitechnik zu stärken.

Relevanz für Zielpublikum

  • Aufzeigen der Gefahrenlage und Cybercrime-Akteure bezüglich vernetzter Polizeitechnik
  • Diskussion von Cyber-Risiken und Angriffsvektoren bei IoT-basierten Anwendungen
  • Wir beleuchten wichtige Aspekte und Massnahmen, um die Cyber-Sicherheit der vernetzten Polizeitechnik zu erhöhen.
14:30-15:00
rescuetrack Schweiz AG / SRZ / ILS Waldshut
Grenzüberschreitende Optimierung der rettungsdienstlichen Hilfsfristen mittels Blaulichtrouting und Live-Gebietsabdeckungsanalyse

Die Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung Zürich sowie die Integrierten Leitstelle des Landkreis Waldshut nutzen die echtzeitbasierten Gebietsabdeckungskarte von rescuetrack. Die Software berechnet laufen, ob die Einsatzgebiete innerhalb der vorgegebenen Hilfsfristen von den freien Einsatzmitteln erreicht werden können. Dabei berücksichtigt die Software die besetzten bzw. nichtbesetzten Wachen sowie die aktuellen Standorte der freien Einsatzmittel im eigenen und auch angrenzenden Dispositionsbereich. Auf Basis der berechneten Ergebnisse macht die Software entsprechende Vorschläge für die Verschiebung von freien Einsatzmitteln an strategische Abrufplätze und zeigt den Disponenten an, in welcher Zeit man mit der Verschiebung die Hilfsfrist um wie viel Prozent steigern kann.

Neben der kontinuierlichen Analyse der Gebietsabdeckung und Hilfsfristen trägt auch das spezielle Blaulichtrouting von rescuetrack beim Einsatzmittelvorschlag im ELS und in der Navigation im Einsatzmittel zur Optimierung der Hilfsfristen von Feuerwehr und Rettungsdiensten im Dispositionsgebiet von Schutz & Rettung bei. Das Blaulichtrouting ist seit/ab auch für alle anderen Kunden von rescuetrack via API in den Einsatzleitsystemen und auf den aktuellen rescuetrack Fahrzeugkomponenten nutzbar.

Die Referenten berichten von den Herausforderungen bei der Einführung sowie der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Gebietsabdeckungsanalyse, der Funktionsweise des Blaulichtroutings sowie den Ergebnissen in den Regionen in Bezug auf Hilfsfirsten und Notfallversorgung sowie geplanten Weiterentwicklungen.

15:10-15:40
Yonder AG
Wissensmanagement bei Skyguide - die richtige Information zur richtigen Zeit

Skyguide sorgt für das Flugverkehrsmanagement in der Schweiz und in Teilen des angrenzenden Auslands. Mit 1’500 Mitarbeitenden an 14 Standorten leitet das Unternehmen zivile und militärische Flugzeuge durch den komplexesten Luftraum Europas. Dazu muss Fluglotsen die richtige Information zur richtigen Zeit zur Verfügung stehen. Skyguide nutzt mit Yonder eine innovative Software für die Erstellung, Verwaltung und Verteilung von Vorschriften, Handbüchern und Emergency Manuals. In ihrem Referat erläutert Manuela Berger, Head of OPS Regulations and Change Management, weshalb die Einführung einer neuen Wissensplattform überhaupt notwendig war und warum sich Skyguide für Yonder entschieden hat.

15:50-16:20
Deloitte
Rialto: Zukunftssichere Technologie und prozessorientierte Benutzerführung

Rialto wird in Schlüsselbereichen wesentlich erneuert und optimiert. Durch die geplanten Weiterentwicklungen wird der Benutzer noch besser in seiner täglichen Arbeit unterstützt und ein effizientes Arbeiten sichergestellt.
Mit der Migration auf SAP S/4HANA wird die Architektur von Rialto grundsätzlich überarbeitet und auf eine zukunftssichere Technologie gebracht. Zusätzlich erlaubt S/4HANA neue Funktionalitäten wie z.B. ein Fallkonto oder Datenanalysefunktionen zu nutzen. Mit der neuen Benutzeroberfläche wird der Anwender rollenspezifisch und schrittweise durch den Arbeitsprozess geführt. Besonders wichtig ist dabei die einfache und flexible Erstellung von Dokumenten. Mit der interaktiven Vorschaufunktion unterstützen wir den Dokumenten-erstellungsprozess optimal.
In diesem Vortrag bekommen Sie einen exklusiven Einblick in die wichtigsten geplanten Neuerungen von Rialto.

Einsatz (III)
15:10-15:40
RUAG AG
GUARDIAN - Secure Smartphone

Als Schweizer POLYCOM-Spezialist und Integrationsexperte rüstet RUAG die Organisationen mit intelligenten, interoperablen und modularen Kommunikationslösungen aus. Wir bieten sämtliche Leistungen rund um das Sicherheitsfunknetz und sind der offizielle Businesspartner für Beratung und Verkauf von Endgeräten sowie verschiedenem Zubehör.

Die Sicherheit im Cyberraum ist ein zentrales Thema. Durch die zunehmende Nutzung von Smartphones müssen diese zuverlässig vor Angriffen und Datenschutzverletzungen geschützt werden. Während wir unsere Computer mit zusätzlichen Sicherheitsparameter schützen, gibt es im Bereich der Smartphones noch einiges zu tun. Für Organisationen ist es heute nahezu unmöglich, vollständig sichere Telefone bereitzustellen. Zudem entwickeln sich neue Technologien in rasantem Tempo weiter. RUAG nimmt sich hierzu in die Verantwortung und hat bereits heute die Herausforderungen von morgen im Visier. Aktuell wird dazu ein Smartphone entwickelt, welches die globalen Sicherheitsherausforderungen im Cyberbereich adressiert und die Bedürfnisse mit einem hochgradig anpassungsfähigen und sicheren Gerät neu definiert. Erfahren Sie im Referat mehr über die gehärtete mobile Plattform mit zugehörigem Serviceangebot, welches auf überprüfbaren Technologien basiert und Ihnen als Nutzer maximale Kontrolle bietet.

10:00-10:30
Swisscom (Schweiz) AG Public Safety
Status NG112 und Swisscom Massnahmen im Notrufumfeld

Am 01. Juli 2022 ging NG112 mit neuen detaillierten Lokalisierungsinformationen in Betrieb. Wo stehen wir heute und wie geht es weiter? Des Weiteren erläutern wir in unserem Vortrag den Stand der Swisscom Massnahmen zur Erhöhung der Resilience im Notrufumfeld unter Einbezug der Anforderungen des neuen Referenzmodell Notrufe. Was kommt auf die Notruforganisationen zu, welche Herausforderungen werden an die Technik gestellt? Dies und weitere Informationen rund um die Aktivitäten im Notrufumfeld erhalten Sie in unserem Vortrag.

10:40-11:10
Kantonspolizei BS / alfaloc
11:20-11:50
Samsung Electronics Switzerland GmbH
Samsung LED Lösungen für Kontrollräume - Informationsströme effizient und sicher Überwachen

Kontrollräume sind seit vielen Jahren wichtige Informationsdrehscheiben für verschiedene Organisationen rund um den Globus. Ein entscheidendes Element jedes gut funktionierenden Kontrollraums ist die neueste Anzeigetechnologie. Um mehrere Informationsströme effizient überwachen zu können, müssen die Entscheidungsträger mit gestochen scharfen und klaren Informationen ausgestattet sein, die mit einem Höchstmaß an Detailgenauigkeit geliefert werden, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Entscheidend ist auch, dass jedes Display ohne Ausfallzeiten funktioniert, die Zuverlässigkeit und Betriebseffizienz bieten, die in einer unternehmenskritischen Umgebung den Unterschied ausmachen können. Sicher, einfach und zuverlässig In einer unternehmenskritischen Umgebung haben die Mitarbeiter nicht die Zeit, sich über Sicherheit und Zuverlässigkeit Gedanken zu machen. Sie benötigen daher ein Display, das für den 24/7-Betrieb ausgelegt ist und über eine redundante Stromversorgung und Sicherheitsfunktionen verfügt, damit sie sich im täglichen Betrieb keine Sorgen machen müssen.

14:30-15:00
Ericsson AG
“Feldberg” Projekt – Modernisierung des Digitalfunknetzes der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) in Baden-Württemberg

Ericsson und das Projekt Modernisierung Digitalfunk BOS 2030 modernisieren gemeinsam den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) in Baden-Württemberg durch die Migration des Zugangsnetzes auf IP (Internet-Protokoll). Für den weiteren sicheren Betrieb des Digitalfunks bis 2030 war eine grundlegende Modernisierung mit Umstellung auf den Übertragungsstandard IP erforderlich. Teil dieser Modernisierung ist die Erneuerung und IP-Migration des bestehenden BOS-Zugangsnetzes in Baden-Württemberg mit über tausend Richtfunkverbindungen. Die BOS verfügen über ein bundesweit einheitliches Digitalfunksystem, welches Teil der Kritischen Infrastruktur ist. Daraus resultieren hohe Anforderungen an die Verfügbarkeit, Sicherheit, Integrität und Belastbarkeit im täglichen Einsatz von Polizei, Feuerwehren und Rettungsdiensten.

Warum SPIK?