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Agenda 19. März 2020

Polizeiinformatik

09:30 - 10:00
Champions Lounge
Empfang mit Kaffee & Gipfeli
10:15 - 10:45
Valiant Lounge 2
Plattform Ansatz für die mobile Polizei
Ein wichtiges Ziel des Plattform Ansatzes der Kantonspolizei St.Gallen war: Man sollte keinen Unterschied spüren, ob man an stationär am Bürostandort oder mobil in einem Fahrzeug sitzt....

Die Kantonspolizei St Gallen stand vor der Herausforderung, ihren Mobilen Einheiten eine zuverlässige und schnelle Kommunikationsinfrastruktur zu bieten. Dabei ging es auch darum, zu vereinfachen und Kosten zu sparen und so z.B. die GPS-Ortungsgeräte und in naher Zukunft weitere Dienste auf eine Plattform zu integrieren und den Betrieb zu vereinfachen. Ein grosses dabei Anliegen war, dass sich für die Einheiten nichts ändern sollte: Man sollte keinen Unterschied spüren, ob man an stationär am Bürostandort oder mobil in einem Fahrzeug sitzt.

Thomas Breu, Leiter ICT der Kapo SG, erläutert, wie diese Integration die gesamte Disponierung der Einsätze wesentlich vereinfachte. Für Ihn bietet der Platform Ansatz auch wesentliche Vorteile für den Betrieb - und dank der Programmierbarkeit lassen sich weitere Services einbinden. 

Zum Abschluss des Referates stellen wir Ihnen die Möglichkeit vor, wie sie dank der vom Bund unterstützten Cyber Security Academy einen Spezialisten innerhalb von 6- 12 Monaten für Ihre Einheit erhalten.

Media Center
Was beudetet das Programm HIS für die Polizei?
Verschiedene Polizeikorps setzen auf neue Vorbearbeitungssysteme - und gleichzeitig ist auch das Programm HIS unterwegs, das die Digitalisierung der Staatsanwaltschaften und Gerichte vorantreibt. Was bedeutet das für die IT der Polizei?

AWK begleitet die Automatisierung und Digitalisierung verschiedener Polizeikorps und unterstützt die Einführung neuer oder modernisierter Vorgangsbearbeitungssysteme.

Gleichzeitig ist auch das Programm HIS unterwegs, das die Digitalisierung der Staatsanwaltschaften und Gerichte vorantreibt. Was bedeutet das für die IT der Polizei? Welche Herausforderungen werden im Rahmen der durchgängigen Digitalisierung auf die Polizeikorps zukommen? Welche Bedürfnisse und Anforderungen hat die Strafjustiz und welche Geschäftsprozesse sollen dort digitalisiert werden?

AWK zeigt anhand der gesammelten Erkenntnisse aus verschiedenen Projekten die mit der Digitalisierung verbundenen IT-Herausforderungen auf.

Valiant Lounge 1
Polizei-Fahrzeuge als motorisierte Smart-Phones?
Stadtpolizei Zürich und CSI Consulting

Fahrzeuge sind zunehmend IT-Systeme auf Rädern, die dank mobiler Vernetzung ungeahnte Möglichkeiten eröffnen. Moderne Fahrzeuge sind schon ab Werk mit IT-Mitteln bestückt, deren Komplexität und Leistungsumfang die nachgerüsteten Boardcomputer von Polizeifahrzeugen übertrifft. Die Nutzung dieser neuen Ressourcen in den Fahrzeugen verspricht eine weite Palette an Vorteilen vom Flottenmanagement bis zu den Einsatzzentralen, stellt aber noch hohe Hürden und birgt neue Gefährdungen.

Die mögliche Fernbeeinflussung und der Abfluss von Daten über eine Vielzahl wenig dokumentierter Kanäle rücken aus Sicht Informationssicherheit und Datenschutz moderne Fahrzeuge in den Bereich der schwer zu kontrollierender Smart-Phones.

Der Vortrag gibt einen Einblick in die Sensorik, Diagnostik und Kommunikation moderner Fahrzeuge und zeigt Kernelemente der Zulieferkette und der Geschäftsmodelle der Automobilhersteller auf, die eine sicherere und effiziente Nutzung erschweren. Gleichzeitig zeigt er auf, in welcher Form eine Nutzung möglich ist und welche Sicherheitsvorkehrungen sich in den Korps aufgedrängt haben.

10:55 - 11:25
Media Center
Digitale Transformation der inneren Sicherheit
Das Projekt JustThis wird alle Behörden der Strafverfolgung im Kanton Aargau miteinander verbinden. Ein Blick auf die Austauschplattform von Xplain.

Im Kanton Aargau wird die digitale Transformation über die Austauschplattform von Xplain ermöglicht, die als zentrale Infrastruktur den standardisierten und gesicherten Austausch von Meldungen, Dokumenten und Daten über unterschiedliche technische Kanäle sicherstellt. Dies kann zwischen verschiedenen Fachanwendungen (unabhängig vom Hersteller) innerhalb einer Behörde und zwischen verschiedenen Behörden erfolgen.

Mit dem Projekt JustThis werden alle Behörden der Strafverfolgung (Staatsanwaltschaft, Jugendanwaltschaft und Polizei), des Justizvollzugs und der Migration über die Austauschplattform miteinander verbunden sein und die organisationsübergreifenden Prozesse abbilden.

Valiant Lounge 2
Die Tracker-App für das ELS PELIX
Luzerner Polizei und LogObjekt: Wie erleichtert die Tracker-App die Polizeiarbeit?

Durch die ständige Erweiterung des Einsatzleitsystems PELIX sind auch Apps hinzugekommen, welche die Einsatzkoordination verbessern, den Informationsfluss sicherstellen und die die Bearbeitung eines Ereignisses zulassen.

Die neueste Erweiterung dieser App ist eine Tracker-Funktion. Diese Erweiterung wird auf dem Mobiltelefon des Polizisten ausgeführt und erlaubt es der Einsatzleitzentrale, die Positionen der Polizisten im ELS zu sehen. Damit können GPS Tracker und Geschäfts-Mobiltelefonie in einem Gerät vereint werden.

Diese Funktionalität wurde erstmals bei der Luzerner Polizei im Jahr 2018 getestet und im Jahr 2019 auf alle Mobiltelefone der Fronteinsatzkräfte ausgerollt. Franz Vogel wird in seinem Referat über die Erfahrungen mit dieser Funktionalität berichten - und darüber, wie sie die Polizeiarbeit erleichtern konnte.

Valiant Lounge 1
Fahrzeugdaten-Forensik
Die Kantonspolizei St.Gallen gewährt einen spannenden Einblick in praktische Chancen und Herausforderungen der Fahrzeugdaten-Forensik.
11:35 - 12:05
Valiant Lounge 2
Geodatenmanagement 2.0 – Anwendung im Eisenbahnumfeld
André Scherrer, Gruppenchef ELZ Transportpolizei und Fabian Zwimpfer, Hexagon gewähren eine Blick auf die aktuellsten ELS-Entwicklungen - und darauf, wie sie sich in der Praxis bewährten.

Die SBB Transportpolizei hat im November 2019 einen Upgrade des ELS aus dem Hause Hexagon durchgeführt. Insbesondere im Bereich Kartenkomponente und Geodaten wurden einige Neuerungen eingeführt. Dieser Vortrag knüpft an das Referat von Swisstopo und Hexagon am SPIK 2019 an, in welchem ein neues Geodatenmanagementkonzept für Einsatzzentralen vorgestellt wurde. Den Disponenten der TPO stehen nun aktuelle Daten aus verschiedensten Quellen stets aktuell zur Verfügung. Öffentlich zugängliche Dienste, gepaart mit Webdiensten aus der SBB-eigenen GIS-Infrastruktur und spezifische TPO-Daten erlauben schnelle und spezifische Ortssuche und Routing und gewähren eine Übersicht über das Geschehen. In diesem Referat wird beleuchtet, wie dieses Geodatenkonzept für eine Organisation mit sehr spezifischen Anforderungen an Geodaten umgesetzt wurde.

Media Center
Ohne Papier unterschreiben ist wirklich besser!
Die Kapo ZG und Namirial erläutern, wie fortgeschrittene elektronische Signaturen in Kombination mit biometrischen Daten der Handunterschrift die Blockade bei der Digitalisierung lösen.

Die Polizeikorps in der Schweiz arbeiten heute noch vorwiegend papierbasiert - laut Daten des Programms zur Harmonisierung der Informatik in der Strafjustiz (HIS) geht es um jährlich rund 125 Millionen Seiten Papier. 

Ein erheblicher Teil dieser Papiermenge lässt sich durch komplett elektronische Aktenführung bei den Strafverfolgungsbehörden und den Gerichten einsparen, so sind die Zuger Polizei und Namirial, ihr  Lösungspartner für die biometrische Erfassung der Unterschrift und deren beweiskräftige Einbindung in elektronische Dokumente, überzeugt.

Die Zuger Polizei wird das neue Verfahren in Absprache mit der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zug ab dem ersten Quartal 2020 einsetzen und anlässlich SPIK 2020 im Zuge eines Referats zur Diskussion stellen.

 

 

Valiant Lounge 1
Datenauswertung von Fahrzeugen aus der Sicht einer Versicherung
Ein Versicherungsspezialist gibt einen interessanten Einblick in die Sicht seiner Branche auf Datenauswertung von Fahrzeugen.
12:10 - 13:10
Champions Lounge
Mittagspause
13:15 - 13:40
Valiant Lounge
Erfahrungen mit "Connected Cars"
Oberst Martin Roth, Kommandant der Kantonspolizei Basel-Stadt, berichtet über Erfahrungen mit "Connected Cars" und beleuchtet dabei vor allem die Punkte Hersteller, Datenschutz und Betrieb.
14:30 - 15:00
Media Center
Von der Idee bis zum SOC: Der richtige Weg entscheidet
Security Operation Center (SOC) Projekte sind komplex, aber richtig angegangen effizient umsetzbar und ausgesprochen nützlich. Ein Blick auf ein reales Beispiel.

Security Operation Center (SOC) Projekte sind komplex, Personalressourcen knapp und meist drängt die Zeit. Bevor Sie eine SOC-Lösung implementieren können, müssen Sie Fragen beantworten wie z.B. welche Zeitdauer man für ein solches Projekt einkalkulieren muss, welche Szenarien für Sie wichtig sind und welche Use Cases für Ihre Organisation die richtigen sind.

ISPIN hat eine Standardmethode entwickelt mit deren Hilfe ein SOC einfach und effizient umgesetzt werden kann, sodass bereits innert weniger Wochen die ersten Resultate zur Verfügung stehen.

Anhand eines realen SOC/SIEM Kundenprojektes zeigt ISPIN unter anderem auf, wie ein solches Projekt verlief, welches die Schwierigkeiten dabei waren, welche Voraussetzungen vorab getroffen werden mussten, in welcher Zeit man ein SOC Betrieb ermöglichen konnte und auch wie die SOC Roadmap/Weiterentwicklung dieses Kunden aussieht.

Valiant Lounge 1
Analyse mit Watson bei der Luzerner Polizei
Künstliche Intelligenz im Polizeieinsatz: Ein Erfahrungsbericht zum Proof-of-Concept mit Watson in Luzern

Künftig soll das KI-System Watson von IBM bei der Luzerner Polizei bei der Analyse grosser Datenmengen  eingesetzt werden. Vor der Beschaffung im Jahre 2020 hat das Korps mit Abraxas einen POC durchgeführt.

Dank der Lösung können Inhalte von Festplatten, Handys oder digitalisierten Dokumenten rasch indexiert und strukturiert werden, was die Daten für die Ermittler effizienter analysierbar und durchsuchbar macht. Der POC hat gezeigt, dass das mögliche Einsatzgebiet sogar grösser ist als angenommen.

Die Tests wurden mit echten (abgeschlossenen) Fällen durchgeführt, und Watson hat das Luzerner Korps im Einsatz überzeugt: "Es hat sich gezeigt, dass wir mit dem Einsatz der Software wir ungefähr zwei Mannmonate hätten einsparen können", so Michael Muther. Die ordentliche Beschaffung des Systems ist in der Konsequenz denn auch für 2020 vorgesehen.

15:10 - 15:40
Media Center
Erste Applikationen aus der Police Community Cloud
Smartpolice und Software as a Service? Die Kantonspolizeien Zürich und St.Gallen erlauben mit Abraxas einen konkreten Blick auf die Police Community Cloud.

Im Gegensatz zum herkömmlichen Betrieb von polizeiliche Fachapplikation vor Ort erlaubt die Police Community Cloud (PCC) den Betrieb kompletter Lösungen auf einer für polizeiliche Bedürfnisse konzipierten sicheren Umgebung «aus der Steckdose».

Dieses Betriebsmodell ermöglicht es, dass die gleiche Infrastruktur von mehreren Korps genutzt wird. Applikationen können auf diese Weise kostengünstig betrieben werden, ausserdem nutzt die PCC bestehende Services wie beispielsweise HPI IAM.

Im enger Zusammenarbeit mit den Kantonspolizeien Zürich und St. Gallen wird die Applikation "Smartpolice" der Firma futureLAB cloudfähig gemacht und durch die Abraxas Informatik AG betrieben.

Valiant Lounge 2
Chancen und Tücken vom SmartParking
Eine Blick auf intelligente Tools der Gestaltung einer kundenorientierten Parkraum-Bewirtschaftungspolitik die auch Kontrollorgane unterstützt.

IEM AG entwickelt und produziert alle Komponenten und Systeme, die für die Erfassung von Parkvorgängen notwendig sind: Parkuhren, Belegungssensoren, Zahlterminals für Kartenzahlungen und Apps für Smartphones.

Alle diese Systeme und Geräte generieren relevante Daten zu Parkvorgängen. Sie informieren den Parkingbetreiber über die Präferenzen von Automobilisten, und sie unterstützen die Stadt und Kontrollorgane mit intelligenten Tools bei der Gestaltung einer kundenorientierten Parkraum-Bewirtschaftungspolitik.

Dabei stellen sich Fragen wie: "Eingabe von Autonummer oder -Platznummer - oder ein gemischter Betrieb?" Welches sind die Chancen und Tücken für Betreiber und Vollzugskontrolle? Wohin geht die Entwicklung der Parkplatzbewirtschaftung?

IEM zeigt unterschiedliche Lösungen, die in verschiedenen Ländern und Städten bereits umgesetzt wurden.

15:50 - 16:30
Valiant Lounge
Kriminalität und Polizeiarbeit - Quantum Computing und die Sicherheit in einer vernetzten Welt
Sicherheit und Quantum Computing? Vor dem Schluss-Apéro? Michael Osborne, Global lead for IBM Quantum Encryption, IBM Research - Zurich eröffnet fesselnde Einblicke in eine nicht so weit entfernte Zukunft.

Jüngste Fortschritte auf dem Gebiet des Quantencomputers bedrohen die Sicherheit der Kryptographie, die wir heute zum Schutz von Daten und Systemen einsetzen.

Das Referat geht auf folgende Fragestellungen ein: Was bedeutet Quantenbedrohung? Warum ist dies bereits heute ein Thema für Organisationen und Polizeien und nicht irgendwann in der Zukunft, wenn grosse Quantensysteme auftauchen werden?

Was ist der aktuelle Stand der quantensicheren, kryptographischen Algorithmen? Was bedeutet kryptographische Agilität?

Warum kann die Quantenbedrohung den Anstoss dazu geben, unsere Gesellschaft cyberresistenter zu machen? Und welche Rolle spielt dabei die Polizei?

ab 16:30
Champions Lounge
Apéro
Fahzeugdaten-Management - Valiant Lounge 1
10:15 - 10:45
Polizei-Fahrzeuge als motorisierte Smart-Phones?
Stadtpolizei Zürich und CSI Consulting

Fahrzeuge sind zunehmend IT-Systeme auf Rädern, die dank mobiler Vernetzung ungeahnte Möglichkeiten eröffnen. Moderne Fahrzeuge sind schon ab Werk mit IT-Mitteln bestückt, deren Komplexität und Leistungsumfang die nachgerüsteten Boardcomputer von Polizeifahrzeugen übertrifft. Die Nutzung dieser neuen Ressourcen in den Fahrzeugen verspricht eine weite Palette an Vorteilen vom Flottenmanagement bis zu den Einsatzzentralen, stellt aber noch hohe Hürden und birgt neue Gefährdungen.

Die mögliche Fernbeeinflussung und der Abfluss von Daten über eine Vielzahl wenig dokumentierter Kanäle rücken aus Sicht Informationssicherheit und Datenschutz moderne Fahrzeuge in den Bereich der schwer zu kontrollierender Smart-Phones.

Der Vortrag gibt einen Einblick in die Sensorik, Diagnostik und Kommunikation moderner Fahrzeuge und zeigt Kernelemente der Zulieferkette und der Geschäftsmodelle der Automobilhersteller auf, die eine sicherere und effiziente Nutzung erschweren. Gleichzeitig zeigt er auf, in welcher Form eine Nutzung möglich ist und welche Sicherheitsvorkehrungen sich in den Korps aufgedrängt haben.

10:55 - 11:25
Fahrzeugdaten-Forensik
Die Kantonspolizei St.Gallen gewährt einen spannenden Einblick in praktische Chancen und Herausforderungen der Fahrzeugdaten-Forensik.
11:35 - 12:05
Datenauswertung von Fahrzeugen aus der Sicht einer Versicherung
Ein Versicherungsspezialist gibt einen interessanten Einblick in die Sicht seiner Branche auf Datenauswertung von Fahrzeugen.
Mobile Polizeiarbeit - Valiant Lounge 2
10:15 - 10:45
Plattform Ansatz für die mobile Polizei
Ein wichtiges Ziel des Plattform Ansatzes der Kantonspolizei St.Gallen war: Man sollte keinen Unterschied spüren, ob man an stationär am Bürostandort oder mobil in einem Fahrzeug sitzt....

Die Kantonspolizei St Gallen stand vor der Herausforderung, ihren Mobilen Einheiten eine zuverlässige und schnelle Kommunikationsinfrastruktur zu bieten. Dabei ging es auch darum, zu vereinfachen und Kosten zu sparen und so z.B. die GPS-Ortungsgeräte und in naher Zukunft weitere Dienste auf eine Plattform zu integrieren und den Betrieb zu vereinfachen. Ein grosses dabei Anliegen war, dass sich für die Einheiten nichts ändern sollte: Man sollte keinen Unterschied spüren, ob man an stationär am Bürostandort oder mobil in einem Fahrzeug sitzt.

Thomas Breu, Leiter ICT der Kapo SG, erläutert, wie diese Integration die gesamte Disponierung der Einsätze wesentlich vereinfachte. Für Ihn bietet der Platform Ansatz auch wesentliche Vorteile für den Betrieb - und dank der Programmierbarkeit lassen sich weitere Services einbinden. 

Zum Abschluss des Referates stellen wir Ihnen die Möglichkeit vor, wie sie dank der vom Bund unterstützten Cyber Security Academy einen Spezialisten innerhalb von 6- 12 Monaten für Ihre Einheit erhalten.

10:55 - 11:25
Die Tracker-App für das ELS PELIX
Luzerner Polizei und LogObjekt: Wie erleichtert die Tracker-App die Polizeiarbeit?

Durch die ständige Erweiterung des Einsatzleitsystems PELIX sind auch Apps hinzugekommen, welche die Einsatzkoordination verbessern, den Informationsfluss sicherstellen und die die Bearbeitung eines Ereignisses zulassen.

Die neueste Erweiterung dieser App ist eine Tracker-Funktion. Diese Erweiterung wird auf dem Mobiltelefon des Polizisten ausgeführt und erlaubt es der Einsatzleitzentrale, die Positionen der Polizisten im ELS zu sehen. Damit können GPS Tracker und Geschäfts-Mobiltelefonie in einem Gerät vereint werden.

Diese Funktionalität wurde erstmals bei der Luzerner Polizei im Jahr 2018 getestet und im Jahr 2019 auf alle Mobiltelefone der Fronteinsatzkräfte ausgerollt. Franz Vogel wird in seinem Referat über die Erfahrungen mit dieser Funktionalität berichten - und darüber, wie sie die Polizeiarbeit erleichtern konnte.

11:35 - 12:05
Geodatenmanagement 2.0 – Anwendung im Eisenbahnumfeld
André Scherrer, Gruppenchef ELZ Transportpolizei und Fabian Zwimpfer, Hexagon gewähren eine Blick auf die aktuellsten ELS-Entwicklungen - und darauf, wie sie sich in der Praxis bewährten.

Die SBB Transportpolizei hat im November 2019 einen Upgrade des ELS aus dem Hause Hexagon durchgeführt. Insbesondere im Bereich Kartenkomponente und Geodaten wurden einige Neuerungen eingeführt. Dieser Vortrag knüpft an das Referat von Swisstopo und Hexagon am SPIK 2019 an, in welchem ein neues Geodatenmanagementkonzept für Einsatzzentralen vorgestellt wurde. Den Disponenten der TPO stehen nun aktuelle Daten aus verschiedensten Quellen stets aktuell zur Verfügung. Öffentlich zugängliche Dienste, gepaart mit Webdiensten aus der SBB-eigenen GIS-Infrastruktur und spezifische TPO-Daten erlauben schnelle und spezifische Ortssuche und Routing und gewähren eine Übersicht über das Geschehen. In diesem Referat wird beleuchtet, wie dieses Geodatenkonzept für eine Organisation mit sehr spezifischen Anforderungen an Geodaten umgesetzt wurde.

Weiterentwicklung der Vorgangsbearbeitung - Media Center
10:15 - 10:45
Was beudetet das Programm HIS für die Polizei?
Verschiedene Polizeikorps setzen auf neue Vorbearbeitungssysteme - und gleichzeitig ist auch das Programm HIS unterwegs, das die Digitalisierung der Staatsanwaltschaften und Gerichte vorantreibt. Was bedeutet das für die IT der Polizei?

AWK begleitet die Automatisierung und Digitalisierung verschiedener Polizeikorps und unterstützt die Einführung neuer oder modernisierter Vorgangsbearbeitungssysteme.

Gleichzeitig ist auch das Programm HIS unterwegs, das die Digitalisierung der Staatsanwaltschaften und Gerichte vorantreibt. Was bedeutet das für die IT der Polizei? Welche Herausforderungen werden im Rahmen der durchgängigen Digitalisierung auf die Polizeikorps zukommen? Welche Bedürfnisse und Anforderungen hat die Strafjustiz und welche Geschäftsprozesse sollen dort digitalisiert werden?

AWK zeigt anhand der gesammelten Erkenntnisse aus verschiedenen Projekten die mit der Digitalisierung verbundenen IT-Herausforderungen auf.

10:55 - 11:25
Digitale Transformation der inneren Sicherheit
Das Projekt JustThis wird alle Behörden der Strafverfolgung im Kanton Aargau miteinander verbinden. Ein Blick auf die Austauschplattform von Xplain.

Im Kanton Aargau wird die digitale Transformation über die Austauschplattform von Xplain ermöglicht, die als zentrale Infrastruktur den standardisierten und gesicherten Austausch von Meldungen, Dokumenten und Daten über unterschiedliche technische Kanäle sicherstellt. Dies kann zwischen verschiedenen Fachanwendungen (unabhängig vom Hersteller) innerhalb einer Behörde und zwischen verschiedenen Behörden erfolgen.

Mit dem Projekt JustThis werden alle Behörden der Strafverfolgung (Staatsanwaltschaft, Jugendanwaltschaft und Polizei), des Justizvollzugs und der Migration über die Austauschplattform miteinander verbunden sein und die organisationsübergreifenden Prozesse abbilden.

11:35 - 12:05
Ohne Papier unterschreiben ist wirklich besser!
Die Kapo ZG und Namirial erläutern, wie fortgeschrittene elektronische Signaturen in Kombination mit biometrischen Daten der Handunterschrift die Blockade bei der Digitalisierung lösen.

Die Polizeikorps in der Schweiz arbeiten heute noch vorwiegend papierbasiert - laut Daten des Programms zur Harmonisierung der Informatik in der Strafjustiz (HIS) geht es um jährlich rund 125 Millionen Seiten Papier. 

Ein erheblicher Teil dieser Papiermenge lässt sich durch komplett elektronische Aktenführung bei den Strafverfolgungsbehörden und den Gerichten einsparen, so sind die Zuger Polizei und Namirial, ihr  Lösungspartner für die biometrische Erfassung der Unterschrift und deren beweiskräftige Einbindung in elektronische Dokumente, überzeugt.

Die Zuger Polizei wird das neue Verfahren in Absprache mit der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zug ab dem ersten Quartal 2020 einsetzen und anlässlich SPIK 2020 im Zuge eines Referats zur Diskussion stellen.

 

 

Analyse - Valiant Lounge 1
14:30 - 15:00
Analyse mit Watson bei der Luzerner Polizei
Künstliche Intelligenz im Polizeieinsatz: Ein Erfahrungsbericht zum Proof-of-Concept mit Watson in Luzern

Künftig soll das KI-System Watson von IBM bei der Luzerner Polizei bei der Analyse grosser Datenmengen  eingesetzt werden. Vor der Beschaffung im Jahre 2020 hat das Korps mit Abraxas einen POC durchgeführt.

Dank der Lösung können Inhalte von Festplatten, Handys oder digitalisierten Dokumenten rasch indexiert und strukturiert werden, was die Daten für die Ermittler effizienter analysierbar und durchsuchbar macht. Der POC hat gezeigt, dass das mögliche Einsatzgebiet sogar grösser ist als angenommen.

Die Tests wurden mit echten (abgeschlossenen) Fällen durchgeführt, und Watson hat das Luzerner Korps im Einsatz überzeugt: "Es hat sich gezeigt, dass wir mit dem Einsatz der Software wir ungefähr zwei Mannmonate hätten einsparen können", so Michael Muther. Die ordentliche Beschaffung des Systems ist in der Konsequenz denn auch für 2020 vorgesehen.

Smart City - Valiant Lounge 2
15:10 - 15:40
Chancen und Tücken vom SmartParking
Eine Blick auf intelligente Tools der Gestaltung einer kundenorientierten Parkraum-Bewirtschaftungspolitik die auch Kontrollorgane unterstützt.

IEM AG entwickelt und produziert alle Komponenten und Systeme, die für die Erfassung von Parkvorgängen notwendig sind: Parkuhren, Belegungssensoren, Zahlterminals für Kartenzahlungen und Apps für Smartphones.

Alle diese Systeme und Geräte generieren relevante Daten zu Parkvorgängen. Sie informieren den Parkingbetreiber über die Präferenzen von Automobilisten, und sie unterstützen die Stadt und Kontrollorgane mit intelligenten Tools bei der Gestaltung einer kundenorientierten Parkraum-Bewirtschaftungspolitik.

Dabei stellen sich Fragen wie: "Eingabe von Autonummer oder -Platznummer - oder ein gemischter Betrieb?" Welches sind die Chancen und Tücken für Betreiber und Vollzugskontrolle? Wohin geht die Entwicklung der Parkplatzbewirtschaftung?

IEM zeigt unterschiedliche Lösungen, die in verschiedenen Ländern und Städten bereits umgesetzt wurden.

SOC & Police Cloud - Media Center
14:30 - 15:00
Von der Idee bis zum SOC: Der richtige Weg entscheidet
Security Operation Center (SOC) Projekte sind komplex, aber richtig angegangen effizient umsetzbar und ausgesprochen nützlich. Ein Blick auf ein reales Beispiel.

Security Operation Center (SOC) Projekte sind komplex, Personalressourcen knapp und meist drängt die Zeit. Bevor Sie eine SOC-Lösung implementieren können, müssen Sie Fragen beantworten wie z.B. welche Zeitdauer man für ein solches Projekt einkalkulieren muss, welche Szenarien für Sie wichtig sind und welche Use Cases für Ihre Organisation die richtigen sind.

ISPIN hat eine Standardmethode entwickelt mit deren Hilfe ein SOC einfach und effizient umgesetzt werden kann, sodass bereits innert weniger Wochen die ersten Resultate zur Verfügung stehen.

Anhand eines realen SOC/SIEM Kundenprojektes zeigt ISPIN unter anderem auf, wie ein solches Projekt verlief, welches die Schwierigkeiten dabei waren, welche Voraussetzungen vorab getroffen werden mussten, in welcher Zeit man ein SOC Betrieb ermöglichen konnte und auch wie die SOC Roadmap/Weiterentwicklung dieses Kunden aussieht.

15:10 - 15:40
Erste Applikationen aus der Police Community Cloud
Smartpolice und Software as a Service? Die Kantonspolizeien Zürich und St.Gallen erlauben mit Abraxas einen konkreten Blick auf die Police Community Cloud.

Im Gegensatz zum herkömmlichen Betrieb von polizeiliche Fachapplikation vor Ort erlaubt die Police Community Cloud (PCC) den Betrieb kompletter Lösungen auf einer für polizeiliche Bedürfnisse konzipierten sicheren Umgebung «aus der Steckdose».

Dieses Betriebsmodell ermöglicht es, dass die gleiche Infrastruktur von mehreren Korps genutzt wird. Applikationen können auf diese Weise kostengünstig betrieben werden, ausserdem nutzt die PCC bestehende Services wie beispielsweise HPI IAM.

Im enger Zusammenarbeit mit den Kantonspolizeien Zürich und St. Gallen wird die Applikation "Smartpolice" der Firma futureLAB cloudfähig gemacht und durch die Abraxas Informatik AG betrieben.

Warum SPIK?