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SPIK

SPIK ist die nationale Plattform für den Erfahrungsaustausch zu den Themen Polizeiinformatik, Führungs- und Einsatzkommunikation und Bekämpfung von Cybercrime.

SPIK richtet sich an Informatiker und Führungskräfte aller Polizeikorps ebenso wie an die Informations- und Kommunikations-Industrie (IKT/ICT), die Wirtschaft und die Politik. Ziel des jährlich stattfindenden Kongresses ist es, die Involvierten mit neuen Ideen, Entwicklungen und Produkten vertraut zu machen.

Das SPIK OK setzt sich zusammen aus dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz sowie Polizei- und Wirtschaftsvertretern. Hinter dem Anlass steht der Verein Swiss Police ICT, dem Vertreter verschiedener Polizeikorps und diverse Informatikfirmen angehören. Ein politischer Beirat umfasst Vertreterinnen und Vertreter der fünf Bundesratsparteien, einen Regierungsrat und einem Polizeikommandanten. Er dient als politisches Konsultativ-Organ und Bindeglied zur Politik.

Wenn politische Themen aus der Schnittmenge von öffentlicher Sicherheit und Informatik/Kommunikation aktuell sind, beteiligt sich Swiss Police ICT auf Anfrage auch an Mitwirkungsverfahren.

 

SPIK 2020

Polizeiinformatik, Einsatzkommunikation und Bekämpfung von Cybercrime: Auf diese drei Schwerpunkte setzt SPIK auch 2020. Wir freuen uns sehr, auch für das kommende Jahr einen Kongress zu organisieren, der in verschiedenen Disziplinen der Vernetzung, dem Austausch und der Weiterbildung dient.

Der SPIK 2020 findet am 18. und 19. März statt.

Datum

18. März 2020
19. März 2020

Adresse

Stade de Suisse
Papiermühlestrasse 71
3014 Bern

Anfahrt

Tramstation «Wankdorf Center» (Linie 9) oder Parkhaus Stade de Suisse

Anmeldung SPIK 2020

Die Teilnahme ist kostenlos für Vertreter der Polizei, der öffentlichen Hand, der Politik und der Medien. Für Wirtschaftsvertreter und Privatpersonen wird eine Teilnahmegebühr von 300 Franken für einen Tag resp. 500 Franken für beide Tage erhoben (inkl. MwSt, auf Rechnung).

Agenda und Präsentationen

Agenda 18. März 2020  

Polycom und Broadband

08:00 - 09:00
Gstaad Lounge (ehem. Champions Lounge)
Empfang mit Kaffee & Gipfeli
09:15 - 10:00
Valiant Lounge
Der Spirit der Harmonie
Die Dirigentin Lena-Lisa Wüstendörfer berichtet anschaulich und auch hörbar von einer Managementaufgabe mit Sofort-Rückmeldung.

Ein Orchester führen ist eine Managementaufgabe mit Sofort-Rückmeldung. Die Ergebnisse erfolgreicher Leitung und Kommunikation werden sogleich hörbar. Management-Prozesse ereignen sich im Orchestergraben auf engstem Raum und mit Blick-Kontakt. Was es braucht, um einen Klangkörper zur Exzellenz im Konzert zu führen, hat durchaus Parallelen zu ähnlich gelagerten Prozessen in Wirtschaft und Politik. An ausgewählten Videobeispielen aus der Praxis wird im Referat aufgezeigt, wie im Orchesteralltag mit Meinungsverschiedenheiten oder Zielkonflikten umgegangen wird und wie Dirigentinnen und Dirigenten ihre Musiker zu Höchstleistung führen.

10:10 - 10:40
Valiant Lounge
Neue gesetzliche Rahmenbedingungen für den Bevölkerungsschutz
Benno Bühlmann, Direktor BABS über die Sicherheit unserer Bevölkerung und die vorausblickende Weiterentwicklung des Bevölkerungsschutzes.

Die Bedeutung des Bevölkerungsschutzes wird oft unterschätzt. Warum? Weil sich Katastrophen und Notlagen nur selten ereignen. Die Sicherheit unserer Bevölkerung erfordert aber eine vorausblickende Weiterentwicklung des Bevölkerungsschutzes. Klimawandel, Terrorgefahren, Cyberrisiken und Digitalisierung fordern den Schweizer Bevölkerungsschutz heraus. Mit dem revidierten Bevölkerungs- und Zivilschutzgesetz verfügen wir jetzt über aktuelle rechtliche Grundlagen, um diese Herausforderungen anzupacken.

11:10 - 11:30
Valiant Lounge 2

Die Blaulichtorganisationen sind darauf angewiesen, dass für ihre Kommunikationsbedürfnisse ein hochverfügbares breitbandiges Sicherheitskommunikationssystem dauerhaft zur Verfügung steht. Aufgrund der hohen Investitions- und Betriebskosten sowie der begrenzten Frequenzressourcen ist ein koordiniertes Vorgehen aller Bedarfsträger wichtig, um eine schweizweite Lösung in diesem Bereich zu erzielen. Dazu werden mehrere Pilote t mit Teilnahme diverser relevanten und interessierten Partnerorganisationen realisiert.

Valiant Lounge 1

Im Referat werden die Voraussetzungen und Verantwortlichkeiten aufgezeigt, welche durch die Kantone und das Grenzwachtkorps erbracht werden müssen, damit die Basisstationen in den einzelnen Regionalnetzen migriert werden können. Weiter werden der Prozess der Migration der Basisstationen und anschliessende Aufgaben in den Kantonen erläutert sowie der Rückbau der TDM-Infrastruktur des jeweiligen Regionalnetzes als Abschluss der Migration beschrieben.

11:40 - 12:00
Valiant Lounge 1

Die Migration und die kritischen Erfolgsfaktoren werden im Detail in einzelnen Schritten erläutert. Die Schwerpunkte liegen konkret auf dem Austausch der Basisstationen, dem Neuanschliessen der Einsatzzentralen sowie der Überführung der Polycom Benutzer von TDM nach IP. Mit der schrittweisen Ausserbetriebssetzung der Vermittlerinfrastruktur muss die Leitweglenkung entsprechend angepasst werden. Die Präsentation bietet somit einen guten Einblick in die konkrete technische Umsetzung der Migration.

Valiant Lounge 2

Für einsatzkritische Netze wie im Bereich der öffentlichen Sicherheit hat das Thema der technischen Sicherheit einen hohen Stellenwert. Um die erforderliche Sicherheit zu gewährleisten, werden bewährte Sicherheitsprinzipien und Best Practices als Grundlage für den Schutz dieser Netze eingesetzt. Die Überwachung und Instandhaltung dieser sicherheitstechnischen Einrichtungen ist wichtig, um die Netzverfügbarkeit und Integrität des Datenverkehrs aufrechtzuhalten. Eine sicherheitstechnische Überwachung von Telekommunikationsnetzen bedarf spezifische Lösungen und Ansätze, welche in diesem Vortrag erläutert werden. Der Referent berichtet über relevante Szenarien für Telekommunikationsnetze im Allgemeinen. Insbesondere geht er auf Netze der öffentlichen Sicherheit ein, bei denen die spezifischen Anforderungen mit Sicherheits-Automatisierung gewährleistet werden.

12:00 - 13:45
Champions Lounge
Mittagspause
13:45 - 14:05
Valiant Lounge 2

Professionelle Mobile Radio Lösungen werden in den nächsten Jahren drastische Veränderungen durchleben. Während sich die mobile Kommunikation in den letzten zehn Jahren rasch entwickelt hat, sind PMR-Lösungen mit dem Aufkommen intelligenter Geräte und multimedialer Kommunikation hauptsächlich auf die Sprachkommunikation ausgerichtet geblieben. Die neuesten Versionen der 4G-Netztechnologie können nun jedoch auch MCPTT-Dienste unterstützen und ermöglichen damit die Kombination von missionskritischer Sprachkommunikation mit Multimedia- und Kollaborationslösungen. Dies eröffnet Möglichkeiten für eine ganze Reihe neuer Anwendungen mit Fokus auf die öffentlichen Sicherheit und missionskritische Kommunikation.

Valiant Lounge 1

Im Referat werden einerseits betriebliche Aspekte des System Polycom IP aufgezeigt sowie andererseits die inhaltliche Abgrenzung der Aufgaben zwischen dem Budnesamt für Bevölkerungsschutz bzw. der Teilnetz-Betreiber sowie die Verantwortlichkeiten im Parallelbetrieb erläutert.

14:15 - 14:35
Valiant Lounge 1
«Zehn wichtige Fragen und Antworten zu Polycom»
Frédéric Jorand, BABS
Valiant Lounge 2
Mission Critical Communications
Raphael Aebersold, Swisscom
15:00 - 15:45
Valiant Lounge

Durch den technologischen Fortschritt wandelt sich unser Freizeitverhalten genauso wie die Arbeitsweise im Beruf. Durch neue Kommunikationstechnologien sind wir immer erreichbar, haben Zugriff von überall auf Informationen, können unsere Freunde*innen und Familie schneller kontaktieren und Unterhaltungsapplikationen jederzeit nutzen.

Dies bringt viele Vorteile mit sich, aber es entstehen auch Risiken. Beruf und Freizeit gehen zum Beispiel immer mehr ineinander über. Zum Beispiel werden berufliche Emails bereits auf dem Weg zur Arbeit oder spät am Abend gelesen. Dies hat jedoch zur Folge, dass die Erholungsphasen zwischen Arbeit und Freizeit kürzer werden, und das obwohl Erholung für die Gesundheit von Beschäftigten wichtig ist. Zudem kann sich die Benutzung von mobilen Endgeräten negativ auf die soziale Interaktion mit dem/der Partner*in oder den Kindern auswirken.

Der Vortrag soll einen Überblick über die Chancen und Risiken der Nutzung digitaler Technologien wie dem Smartphone geben. Darüber hinaus soll aufgezeigt werden, welche Ansätze es geben kann, besser mit dem Smartphone umzugehen. Dazu sollen aktuelle Forschungsbefunde präsentiert werden, die die Auswirkungen von Auszeiten von der Smartphone Nutzung (Digital detox) untersucht haben.

16:15 - 17:30
Champions Lounge
Apéro
ab 19:00
"11"
Swiss Police ICT Dialogue!
Der ungezwungene Dialog von SPIK-Besuchern und SPIK-Partnern

Agenda 19. März 2020  

Polizeiinformatik

09:30 - 10:00
Champions Lounge
Empfang mit Kaffee & Gipfeli
10:15 - 10:45
Valiant Lounge 1
Polizei-Fahrzeuge als motorisierte Smart-Phones?
Stadtpolizei Zürich und CSI Consulting

Fahrzeuge sind zunehmend IT-Systeme auf Rädern, die dank mobiler Vernetzung ungeahnte Möglichkeiten eröffnen. Moderne Fahrzeuge sind schon ab Werk mit IT-Mitteln bestückt, deren Komplexität und Leistungsumfang die nachgerüsteten Boardcomputer von Polizeifahrzeugen übertrifft. Die Nutzung dieser neuen Ressourcen in den Fahrzeugen verspricht eine weite Palette an Vorteilen vom Flottenmanagement bis zu den Einsatzzentralen, stellt aber noch hohe Hürden und birgt neue Gefährdungen.

Die mögliche Fernbeeinflussung und der Abfluss von Daten über eine Vielzahl wenig dokumentierter Kanäle rücken aus Sicht Informationssicherheit und Datenschutz moderne Fahrzeuge in den Bereich der schwer zu kontrollierender Smart-Phones.

Der Vortrag gibt einen Einblick in die Sensorik, Diagnostik und Kommunikation moderner Fahrzeuge und zeigt Kernelemente der Zulieferkette und der Geschäftsmodelle der Automobilhersteller auf, die eine sicherere und effiziente Nutzung erschweren. Gleichzeitig zeigt er auf, in welcher Form eine Nutzung möglich ist und welche Sicherheitsvorkehrungen sich in den Korps aufgedrängt haben.

Valiant Lounge 2
Plattform Ansatz für die mobile Polizei
Ein wichtiges Ziel des Plattform Ansatzes der Kantonspolizei St.Gallen war: Man sollte keinen Unterschied spüren, ob man an stationär am Bürostandort oder mobil in einem Fahrzeug sitzt....

Die Kantonspolizei St Gallen stand vor der Herausforderung, ihren Mobilen Einheiten eine zuverlässige und schnelle Kommunikationsinfrastruktur zu bieten. Dabei ging es auch darum, zu vereinfachen und Kosten zu sparen und so z.B. die GPS-Ortungsgeräte und in naher Zukunft weitere Dienste auf eine Plattform zu integrieren und den Betrieb zu vereinfachen. Ein grosses dabei Anliegen war, dass sich für die Einheiten nichts ändern sollte: Man sollte keinen Unterschied spüren, ob man an stationär am Bürostandort oder mobil in einem Fahrzeug sitzt.

Thomas Breu, Leiter ICT der Kapo SG, erläutert, wie diese Integration die gesamte Disponierung der Einsätze wesentlich vereinfachte. Für Ihn bietet der Platform Ansatz auch wesentliche Vorteile für den Betrieb - und dank der Programmierbarkeit lassen sich weitere Services einbinden. 

Zum Abschluss des Referates stellen wir Ihnen die Möglichkeit vor, wie sie dank der vom Bund unterstützten Cyber Security Academy einen Spezialisten innerhalb von 6- 12 Monaten für Ihre Einheit erhalten.

Media Center
Was beudetet das Programm HIS für die Polizei?
Verschiedene Polizeikorps setzen auf neue Vorbearbeitungssysteme - und gleichzeitig ist auch das Programm HIS unterwegs, das die Digitalisierung der Staatsanwaltschaften und Gerichte vorantreibt. Was bedeutet das für die IT der Polizei?

AWK begleitet die Automatisierung und Digitalisierung verschiedener Polizeikorps und unterstützt die Einführung neuer oder modernisierter Vorgangsbearbeitungssysteme.

Gleichzeitig ist auch das Programm HIS unterwegs, das die Digitalisierung der Staatsanwaltschaften und Gerichte vorantreibt. Was bedeutet das für die IT der Polizei? Welche Herausforderungen werden im Rahmen der durchgängigen Digitalisierung auf die Polizeikorps zukommen? Welche Bedürfnisse und Anforderungen hat die Strafjustiz und welche Geschäftsprozesse sollen dort digitalisiert werden?

AWK zeigt anhand der gesammelten Erkenntnisse aus verschiedenen Projekten die mit der Digitalisierung verbundenen IT-Herausforderungen auf.

10:55 - 11:25
Valiant Lounge 2
Die Tracker-App für das ELS PELIX
Luzerner Polizei und LogObjekt: Wie erleichtert die Tracker-App die Polizeiarbeit?

Durch die ständige Erweiterung des Einsatzleitsystems PELIX sind auch Apps hinzugekommen, welche die Einsatzkoordination verbessern, den Informationsfluss sicherstellen und die die Bearbeitung eines Ereignisses zulassen.

Die neueste Erweiterung dieser App ist eine Tracker-Funktion. Diese Erweiterung wird auf dem Mobiltelefon des Polizisten ausgeführt und erlaubt es der Einsatzleitzentrale, die Positionen der Polizisten im ELS zu sehen. Damit können GPS Tracker und Geschäfts-Mobiltelefonie in einem Gerät vereint werden.

Diese Funktionalität wurde erstmals bei der Luzerner Polizei im Jahr 2018 getestet und im Jahr 2019 auf alle Mobiltelefone der Fronteinsatzkräfte ausgerollt. Franz Vogel wird in seinem Referat über die Erfahrungen mit dieser Funktionalität berichten - und darüber, wie sie die Polizeiarbeit erleichtern konnte.

Media Center
Digitale Transformation der inneren Sicherheit
Das Projekt JustThis wird alle Behörden der Strafverfolgung im Kanton Aargau miteinander verbinden. Ein Blick auf die Austauschplattform von Xplain.

Im Kanton Aargau wird die digitale Transformation über die Austauschplattform von Xplain ermöglicht, die als zentrale Infrastruktur den standardisierten und gesicherten Austausch von Meldungen, Dokumenten und Daten über unterschiedliche technische Kanäle sicherstellt. Dies kann zwischen verschiedenen Fachanwendungen (unabhängig vom Hersteller) innerhalb einer Behörde und zwischen verschiedenen Behörden erfolgen.

Mit dem Projekt JustThis werden alle Behörden der Strafverfolgung (Staatsanwaltschaft, Jugendanwaltschaft und Polizei), des Justizvollzugs und der Migration über die Austauschplattform miteinander verbunden sein und die organisationsübergreifenden Prozesse abbilden.

Valiant Lounge 1
Fahrzeugdaten-Forensik
Die Kantonspolizei St.Gallen gewährt einen spannenden Einblick in praktische Chancen und Herausforderungen der Fahrzeugdaten-Forensik.
11:35 - 12:05
Media Center
Ohne Papier unterschreiben ist wirklich besser!
Die Kapo ZG und Namirial erläutern, wie fortgeschrittene elektronische Signaturen in Kombination mit biometrischen Daten der Handunterschrift die Blockade bei der Digitalisierung lösen.

Die Polizeikorps in der Schweiz arbeiten heute noch vorwiegend papierbasiert - laut Daten des Programms zur Harmonisierung der Informatik in der Strafjustiz (HIS) geht es um jährlich rund 125 Millionen Seiten Papier. 

Ein erheblicher Teil dieser Papiermenge lässt sich durch komplett elektronische Aktenführung bei den Strafverfolgungsbehörden und den Gerichten einsparen, so sind die Zuger Polizei und Namirial, ihr  Lösungspartner für die biometrische Erfassung der Unterschrift und deren beweiskräftige Einbindung in elektronische Dokumente, überzeugt.

Die Zuger Polizei wird das neue Verfahren in Absprache mit der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zug ab dem ersten Quartal 2020 einsetzen und anlässlich SPIK 2020 im Zuge eines Referats zur Diskussion stellen.

 

 

Valiant Lounge 1
Datenauswertung von Fahrzeugen aus der Sicht einer Versicherung
Ein Versicherungsspezialist gibt einen interessanten Einblick in die Sicht seiner Branche auf Datenauswertung von Fahrzeugen.
Valiant Lounge 2
Geodatenmanagement 2.0 – Anwendung im Eisenbahnumfeld
André Scherrer, Gruppenchef ELZ Transportpolizei und Fabian Zwimpfer, Hexagon gewähren eine Blick auf die aktuellsten ELS-Entwicklungen - und darauf, wie sie sich in der Praxis bewährten.

Die SBB Transportpolizei hat im November 2019 einen Upgrade des ELS aus dem Hause Hexagon durchgeführt. Insbesondere im Bereich Kartenkomponente und Geodaten wurden einige Neuerungen eingeführt. Dieser Vortrag knüpft an das Referat von Swisstopo und Hexagon am SPIK 2019 an, in welchem ein neues Geodatenmanagementkonzept für Einsatzzentralen vorgestellt wurde. Den Disponenten der TPO stehen nun aktuelle Daten aus verschiedensten Quellen stets aktuell zur Verfügung. Öffentlich zugängliche Dienste, gepaart mit Webdiensten aus der SBB-eigenen GIS-Infrastruktur und spezifische TPO-Daten erlauben schnelle und spezifische Ortssuche und Routing und gewähren eine Übersicht über das Geschehen. In diesem Referat wird beleuchtet, wie dieses Geodatenkonzept für eine Organisation mit sehr spezifischen Anforderungen an Geodaten umgesetzt wurde.

12:10 - 13:10
Champions Lounge
Mittagspause
13:15 - 13:40
Valiant Lounge
Erfahrungen mit "Connected Cars"
Oberst Martin Roth, Kommandant der Kantonspolizei Basel-Stadt, berichtet über Erfahrungen mit "Connected Cars" und beleuchtet dabei vor allem die Punkte Hersteller, Datenschutz und Betrieb.
14:30 - 15:00
Media Center
Von der Idee bis zum SOC: Der richtige Weg entscheidet
Security Operation Center (SOC) Projekte sind komplex, aber richtig angegangen effizient umsetzbar und ausgesprochen nützlich. Ein Blick auf ein reales Beispiel.

Security Operation Center (SOC) Projekte sind komplex, Personalressourcen knapp und meist drängt die Zeit. Bevor Sie eine SOC-Lösung implementieren können, müssen Sie Fragen beantworten wie z.B. welche Zeitdauer man für ein solches Projekt einkalkulieren muss, welche Szenarien für Sie wichtig sind und welche Use Cases für Ihre Organisation die richtigen sind.

ISPIN hat eine Standardmethode entwickelt mit deren Hilfe ein SOC einfach und effizient umgesetzt werden kann, sodass bereits innert weniger Wochen die ersten Resultate zur Verfügung stehen.

Anhand eines realen SOC/SIEM Kundenprojektes zeigt ISPIN unter anderem auf, wie ein solches Projekt verlief, welches die Schwierigkeiten dabei waren, welche Voraussetzungen vorab getroffen werden mussten, in welcher Zeit man ein SOC Betrieb ermöglichen konnte und auch wie die SOC Roadmap/Weiterentwicklung dieses Kunden aussieht.

Valiant Lounge 1
Analyse mit Watson bei der Luzerner Polizei
Künstliche Intelligenz im Polizeieinsatz: Ein Erfahrungsbericht zum Proof-of-Concept mit Watson in Luzern

Künftig soll das KI-System Watson von IBM bei der Luzerner Polizei bei der Analyse grosser Datenmengen  eingesetzt werden. Vor der Beschaffung im Jahre 2020 hat das Korps mit Abraxas einen POC durchgeführt.

Dank der Lösung können Inhalte von Festplatten, Handys oder digitalisierten Dokumenten rasch indexiert und strukturiert werden, was die Daten für die Ermittler effizienter analysierbar und durchsuchbar macht. Der POC hat gezeigt, dass das mögliche Einsatzgebiet sogar grösser ist als angenommen.

Die Tests wurden mit echten (abgeschlossenen) Fällen durchgeführt, und Watson hat das Luzerner Korps im Einsatz überzeugt: "Es hat sich gezeigt, dass wir mit dem Einsatz der Software wir ungefähr zwei Mannmonate hätten einsparen können", so Michael Muther. Die ordentliche Beschaffung des Systems ist in der Konsequenz denn auch für 2020 vorgesehen.

15:10 - 15:40
Media Center
Erste Applikationen aus der Police Community Cloud
Smartpolice und Software as a Service? Die Kantonspolizeien Zürich und St.Gallen erlauben mit Abraxas einen konkreten Blick auf die Police Community Cloud.

Im Gegensatz zum herkömmlichen Betrieb von polizeiliche Fachapplikation vor Ort erlaubt die Police Community Cloud (PCC) den Betrieb kompletter Lösungen auf einer für polizeiliche Bedürfnisse konzipierten sicheren Umgebung «aus der Steckdose».

Dieses Betriebsmodell ermöglicht es, dass die gleiche Infrastruktur von mehreren Korps genutzt wird. Applikationen können auf diese Weise kostengünstig betrieben werden, ausserdem nutzt die PCC bestehende Services wie beispielsweise HPI IAM.

Im enger Zusammenarbeit mit den Kantonspolizeien Zürich und St. Gallen wird die Applikation "Smartpolice" der Firma futureLAB cloudfähig gemacht und durch die Abraxas Informatik AG betrieben.

Valiant Lounge 2
Chancen und Tücken vom SmartParking
Eine Blick auf intelligente Tools der Gestaltung einer kundenorientierten Parkraum-Bewirtschaftungspolitik die auch Kontrollorgane unterstützt.

IEM AG entwickelt und produziert alle Komponenten und Systeme, die für die Erfassung von Parkvorgängen notwendig sind: Parkuhren, Belegungssensoren, Zahlterminals für Kartenzahlungen und Apps für Smartphones.

Alle diese Systeme und Geräte generieren relevante Daten zu Parkvorgängen. Sie informieren den Parkingbetreiber über die Präferenzen von Automobilisten, und sie unterstützen die Stadt und Kontrollorgane mit intelligenten Tools bei der Gestaltung einer kundenorientierten Parkraum-Bewirtschaftungspolitik.

Dabei stellen sich Fragen wie: "Eingabe von Autonummer oder -Platznummer - oder ein gemischter Betrieb?" Welches sind die Chancen und Tücken für Betreiber und Vollzugskontrolle? Wohin geht die Entwicklung der Parkplatzbewirtschaftung?

IEM zeigt unterschiedliche Lösungen, die in verschiedenen Ländern und Städten bereits umgesetzt wurden.

15:50 - 16:30
Valiant Lounge
Kriminalität und Polizeiarbeit - Quantum Computing und die Sicherheit in einer vernetzten Welt
Sicherheit und Quantum Computing? Vor dem Schluss-Apéro? Michael Osborne, Global lead for IBM Quantum Encryption, IBM Research - Zurich eröffnet fesselnde Einblicke in eine nicht so weit entfernte Zukunft.

Jüngste Fortschritte auf dem Gebiet des Quantencomputers bedrohen die Sicherheit der Kryptographie, die wir heute zum Schutz von Daten und Systemen einsetzen.

Das Referat geht auf folgende Fragestellungen ein: Was bedeutet Quantenbedrohung? Warum ist dies bereits heute ein Thema für Organisationen und Polizeien und nicht irgendwann in der Zukunft, wenn grosse Quantensysteme auftauchen werden?

Was ist der aktuelle Stand der quantensicheren, kryptographischen Algorithmen? Was bedeutet kryptographische Agilität?

Warum kann die Quantenbedrohung den Anstoss dazu geben, unsere Gesellschaft cyberresistenter zu machen? Und welche Rolle spielt dabei die Polizei?

ab 16:30
Champions Lounge
Apéro

Agenda 18. März 2020  

Polycom und Broadband

Agenda 19. März 2020  

Polizeiinformatik

  • SPIK 2020: Anmeldung Referate und Standflächen

    SPIK 2020: Anmeldung Referate und Standflächen

    Polizeiinformatik, Einsatzkommunikation und Bekämpfung von Cybercrime: Auf diese drei Schwerpunkte setzt SPIK auch 2020. Denn die positive Resonanz motivierte alle beteiligten Organisationen, die Integration und Verknüpfung der verschiedenen Disziplinen fortzuführen.

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  • SPIK 2020: Save the Date

    Polizeiinformatik, Einsatzkommunikation und Bekämpfung von Cybercrime: Auf diese drei bewährten Schwerpunkte setzt SPIK auch 2019 wieder. Wir freuen uns sehr, auch im kommenden Jahr einen Kongress zu organisieren, der in den verschiedenen Disziplinen für Vernetzung, Austausch und Weiterbildung dient.

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  • SPIK 19: «Ohne Führung keine Rettung»

    In Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) wurde im Rahmen des 12. SPIK-Kongresses in Bern rasch klar: Digitale Transformation basiert auf der Überlegung, dass die digitale Welt komplett andere Formen der Organisation, der Zusammenarbeit und auch der Datennutzung erfordert. «Zusammenstehen für innovative Lösungen in der Schweiz», lautet denn auch das Motto von Benno Bühlmann, Direktor des BABS. Am zweitägigen Anlass wurden auch neue Trends im Bereich Polizeiinformatik gezeigt.

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  • Noch 2 Wochen bis zum SPIK 2019

    «Aufbruch zu neuen Horizonten» – unter diesem Motto dribbelt Hanspeter Latour die Gäste in gewohnter Manier wortgewandt in den ersten Tag des diesjährigen SPIK. Abgeben wird er an Benno Bühlmann, Direktor BABS, der über die Herausforderungen des Bevölkerungsschutzes in der Schweiz referieren wird.

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  • SPIK 2019: Anmeldung Referate und Standflächen

    SPIK 2019: Anmeldung Referate und Standflächen

    Polizeiinformatik, Einsatzkommunikation und Bekämpfung von Cybercrime: Auf diese drei Schwerpunkte setzt SPIK seit zwei Jahren – und wird es auch 2019 tun. Denn die positive Resonanz der letzten zwei Jahre motivierte alle beteiligten Organisationen, die Integration und Verknüpfung der verschiedenen Disziplinen fortzuführen.

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  • SPIK 2019: Save the Date

    Polizeiinformatik, Einsatzkommunikation und Bekämpfung von Cybercrime: Auf diese drei bewährten Schwerpunkte setzt SPIK auch 2019 wieder. Wir freuen uns sehr, auch im kommenden Jahr einen Kongress zu organisieren, der in den verschiedenen Disziplinen für Vernetzung, Austausch und Weiterbildung dient.

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  • SPIK 2018: Bandbreite jederzeit und überall

    SPIK 2018: Bandbreite jederzeit und überall

    In Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) wurde im Rahmen des 11. SPIK-Kongresses in Bern umfassend über die Zukunft der Kommunikation mit Blaulichtorganisationen diskutiert. Die Referenten sind sich einig: Die Bedeutung der Datenkommunikation nimmt stark zu. Für eine optimale Lösung müssen alle Akteure zusammenarbeiten, sagte Peter Wüthrich, Chef Infrastrukturen des BABS. Am zweitägigen Anlass wurden ausserdem die neusten Innovationen in der Polizeiinformatik präsentiert.

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  • Noch 2 Wochen bis SPIK 2018

    Schon bald findet die elfte Ausgabe des SPIK statt – wir freuen uns! Den ersten Tag prägt die Zusammenarbeit mit unserem Partner BABS. Für alle Interessierten stehen diverse Referate offen: Welche Möglichkeiten bietet die Erdbeobachtung durch Satelliten bei der Einsatzbewältigung? Was bedeutet die Werterhaltung von Polycom 2030? Welchen aktuellen und zukünftigen Anforderungen müssen Mobilfunkanwendungen gewachsen sein? Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf den Chancen und Möglichkeiten der 5G-Technologie für die Einsatzkräfte.

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Warum SPIK?