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Agenda 4. April 2019

Polizeiinformatik

08:00 - 09:00
Champions Lounge
Empfang mit Kaffee & Gipfeli
09:15 - 09:45
Valiant Lounge
Eröffnung: Keine Digitalisierung ohne Transformation – Das Beispiel der Eidgenössischen Zollverwaltung
Christian Bock, Direktor der Eidgenössischen Zollverwaltung EZV
10:00 - 10:30
Valiant Lounge 2
OSINT Recherchen in der Polizeiarbeit
Heinz-Dieter Meier, Direktor i.d. Bundespolizei / IBM Switzerland

OSINT – die Erkenntnisgewinnung aus öffentlich zugänglichen Quellen – war lange Zeit nur im nachrichtendienstlichen Umfeld als Methode geläufig. Im Zuge der Möglichkeiten aus der Digitalisierung ist diese Methode zunehmend auch für die Unterstützung polizeilicher Einsatzkräfte insbesondere bei Notfall-Alarmierungen interessant geworden. Mehrere Polizeibehörden in deutschen Großstädten haben OSINT-fähige Unterstützungsteams aufgebaut. Sie nutzen ab Eingang eines Notrufes die Anfahrtszeit zum Einsatzort, um ihre Kollegen mit möglichst umfassenden Erkenntnissen über bereits bekannte Beteiligte zu versorgen. Im Bereich kriminalpolizeilicher Ermittlungen bieten OSINT-Tools ebenfalls sinnvolle Erkenntnisse zur Aufklärung von Straftaten. Im Vortrag werden exemplarisch Vorgehensmodelle bei der dt. Polizei skizziert, deren Rahmenbedingungen erläutert sowie ein Ausblick auf die künftige Entwicklung dieser Einsatzunterstützungsmethodik gegeben.

Media Center
Sicherheit im virtuellen Raum, Zug rüstet sich gegen ein Cyber Fukushima
Stefan Frank, Senior Security Consultant, CyOne Security; Andreas Eugster, Leiter Fachbereich Cyberermittlungen, Zuger Polizei; Markus Reichen, Dienstchef Wirtschaftsdelikte, Zuger Polizei

Durch die rasante Technologieentwicklung, dem stetig dichteren Vernetzungsgrad von Gesellschaft und Wirtschaft sowie durch die zunehmende diffuse Vermischung von nationalen und internationalen Cyberkriminellen, werden zukünftig die Strafverfolgungsbehörden der Schweiz vor noch grössere Herausforderungen gestellt. Mit Blick auf die aktuelle Umsetzung der Nationalen Cyber Strategie 2018-2022 im Bereich der Strafverfolgung werden die vorhandenen Herausforderungen, mögliche Unterstützungs- und erste Lösungsansätze aufgezeigt. Zudem zeigt die CyOne Security zusammen mit der Cyberermittlung der Zuger Polizei den aktuellen Umsetzungsstand konkret für einen vernetzten Kanton.

Valiant Lounge 1
Geodatenmanagement 2.0
Raphael Bovier, Swisstopo & Pascal Vieser, Hexagon

Die Geodaten der Swisstopo stehen aktuell und flächendeckend für die ganze Schweiz zur Verfügung. Basierend auf diesen Daten, in Kombination mit weiteren Datenquellen, stellt Hexagon einen Blaulichtdatensatz für BOS-Organisationen zur Verfügung. Das Referat zeigt auf, welche Daten in welchem Aktualisierungs-Zyklus zur Verfügung gestellt werden, zeigt auf, wie mit einem "Community-Ansatz" Korps-übergreifende Daten erfasst und gepflegt werden können und beleuchtet die Datenhaltung der öffentlichen Daten und der Korps-Spezifischen Daten.

10:40 - 11:10
Media Center

Behörden und Organisationen für Rettung und Sicherheit (BORS) können Opfer eines Cyberangriffes werden und müssen deshalb sowohl technisch als auch organisatorisch auf eine Bewältigung eines solchen Vorfalles vorbereitet sein. In einem Security Operation Center (SOC) werden Services zur Erkennung und Behandlungen von solchen Vorfällen zentralisiert. Die Services wiederum nutzen ein Security Incident und Event Management (SIEM) System, welches die Datengrundlage liefert. Das Referat zeigt anhand Erfahrungen und Erkenntnissen auf, welches die Themen und Herausforderungen in den einzelnen Phasen eines SOC-Projektes sind, und geht auf die schrittweise Umsetzung eines solchen Vorhabens ein.

Valiant Lounge 2

Die Realisierung des neuen Polizei- und Justizzentrums Zürich (PJZ) ist eines der grössten in der Schweiz je umgesetzten Bauvorhaben mit einem Volumen von über 600 Millionen CHF und einer Dauer von 4 Jahren. Allein der ICT-Teil umfasst 7 grosse Teilprojekte mit einer Vielzahl an Beteiligten, darunter viele externe Umsetzungspartner, welche von der ICT-Programmleitung der Kantonspolizei Zürich und einem entsprechenden Kernteam geführt werden. Zwecks besserer Übersicht und um die hohe fachliche und organisatorische Komplexität in den Griff zu bekommen hat die Programmleitung Anfang 2018 entschieden, die neuartige digitale Plattform PQFORCE für Multiprojekt- und Ressourcenmanagement einzusetzen.

In diesem Referat geben wir Einblicke in dieses Grossprojekt und zeigen anhand von konkreten Beispielen auf, wie insbesondere das Aufgaben- und Pendenzenmanagement in diesem komplexen Umfeld unter Kontrolle gehalten wird. Das Echtzeitsystem PQFORCE hilft allen Beteiligten, jederzeit die Übersicht über sämtliche Projekttätigkeiten und insbesondere Sitzungspendenzen zu wahren – weg von trägen Pendenzenlisten und Sitzungsprotokollen auf Dateiablagen, hin zu elektronischen Todos und lifecycle-gesteuerten Workflows in einer browser-basierten SaaS-Lösung.

Valiant Lounge 1
Zuverlässigkeits- und Sicherheitsüberprüfungen (ZSÜ) mit modernen Fachanwendungen
Martin C. von der Stein, Polizei Hamburg / Martin Ritschel, Trivadis

Sicherheitsüberprüfungen und Zuverlässigkeitsprüfungen basieren auf der Abfrage von polizeilichen und behördlichen Daten auf Bundes- und Landesebene in Deutschland. Diese wird durch Fachanwendungen gestützt, die die betreffenden Sachbearbeiter zeitintensiv bedienen und nutzen. Trivadis erläutert anhand der Fachanwendung zur Zuverlässigkeits- und Sicherheitsüberprüfung (AFM) die spezifischen Ansprüche und Herausforderungen, denen sich die polizeilichen Anwender und die IT-Dienstleister stellen müssen, um funktionale und hoch effektive Lösungen zu finden. Die AFM kommt in der IT-Kooperation der Bundesländer Hamburg, Hessen, Brandenburg, Baden-Württemberg und Thüringen zum Einsatz.  

11:20 - 11:50
Valiant Lounge 2
Proof-of-concept der Zweigeräte-Strategie
BLUnet Schweiz / Kantonspolizei St. Gallen
Media Center

Digitale Transformationen bieten unbestritten zahlreiche Chancen für Organisationen aller Art. Sie erhöhen aber auch die Risiken und die Angriffsfläche für Cyberkriminelle, welche sich immer besser organisieren. Es braucht ein neues Bewusstsein, dass Cybersicherheit weit mehr ist als die Absicherung technischer Infrastrukturen und Systeme. Wenn Sie Ihre Cyberbedrohungen nicht kennen, wird es schwierig bereits im Vorfeld etwas dagegen zu tun. Erfolgt ein Angriff doch, dann stellt sich immer die Frage: Wäre er vermeidbar gewesen?

Valiant Lounge 1
Konsulatsüberwachung in Zürich
Alessandro Foletti, Chef Einsatzzentrale, Stadtpolizei Zürich & Hexagon

Die Stadtpolizei Zürich hat das Mandat, die in ihrem Zuständigkeitsgebiet liegenden Konsulate regelmässig zu überwachen. Das Einsatzleitsystem der Stadtpolizei Zürich sowie dessen mobile Komponenten wurden deshalb dahingehend erweitert, dass dieser Objektschutz grösstenteils automatisch durch das ELS gesteuert abläuft. Diese Module decken den ganzen Prozess von der Einsatzplanung und -auslösung via mobiler App, über die Einsatzbegleitung aus der EZ (GPS-Tracking) bis zur Dokumentation und Reporting ab und führen zu effizienterem und besser dokumentiertem Objektschutz.

11:50 - 12:50
Champions Lounge
Mittagspause
13:00 - 14:00
Valiant Lounge
Nationale Polizeidaten
Corina Eichenberger, Nationalrätin / Nicoletta della Valle, Direktorin fedpol / Mark Burkhard, Kdt Polizei Basel-Landschaft und Verbindungskommandant HPI/PTI – KKPKS
14:15 - 14:45
Media Center
Gefahren durch «Jamming» und «Spoofing» und deren Bekämpfung (inkl. Diskussionsergebnisse)
Tobias Stais, Airbus
Valiant Lounge 1
Prozessorientiertes myABI
Kantonspolizei St. Gallen / LogObject

End-to-End Digitalisierung der polizeilichen Vorgangsbearbeitung, dies zeichnet die Lösung myABI© von LogObject aus. Folgende Merkmale machen myABI© aus:

  • Die außergewöhnliche mobile Kapazität der Lösung: Dadurch kann die Polizei weitgehend direkt vor Ort oder während einer Intervention arbeiten, ohne dass der Polizist von seinem Arbeitsplatz abhängig ist. Dadurch kann die polizeiliche Präsenz vor Ort deutlich erhöht werden.
  • Dank der vordefinierten Prozesse und der damit verbundenen Informationen, die direkt auf dem mobilen Arbeitsplatz angezeigt werden, kann sich der Polizeibeamte auf die Polizeiarbeit selbst konzentrieren, nämlich Intervention und Ermittlung.
  • Da fast alle Arbeitsschritte vom System unterstützt und auf mobilen Endgeräten verfügbar sind, ermöglicht myABI© eine papierlose Bearbeitung von Fällen.

Die überarbeitete myABI-Lösung optimiert individuelle Anforderungen auf Kantonsebene und ermöglicht individuelle Prozesse und Workflows in der mobilen Nutzung. myABI unterstützt die Prozessharmonisierung in der Vorgangsbearbeitung (PHV).

Valiant Lounge 2
Der digitale Wandel in der Justiz: Revolution oder Evolution?
Vital Meyer, Projektleiter Justitia 4.0 / Stv. Programm-Manager HIS
14:55 - 15:25
Valiant Lounge 1
Fallanalyse und Täter-Überführung bei Grosslagen
Thomas Heimgartner, Chef Planung & Einsatz Kommissariat, Kriminaldienst der Stadtpolizei Zürich & Hans Groff, CEO futureLAB

Die Stadtpolizei Zürich und futureLAB werden in diesem Referat

  • die Problemstellungen in der Lage- und Ereignisbewältigung anhand von Erfahrungsberichten aufzeigen
  • die Arbeit mit Smartpolice anhand «Züri Fäscht und Street Parade 2019» demonstrieren
  • einen Ausblick auf zusätzliche Möglichkeiten (Ergänzung von Lagebildern mit Fotos und Videos, Zusammenarbeit, Planung, Bewältigung, Nachbereitung von Grossereignissen) geben.
Media Center
Sicherheitskritische Infrastrukturen im Cyberraum
Faris Al-Katib, Security Consultant, Nokia

Betreiber von Kritischen Infrastrukturen sind lukrative Angriffsziele aus dem Cyber-Raum, da sie ein hohes Schadenspotenzial in Bezug auf die Gesellschaft besitzen. Der Schutz von solchen Netzen muss eine besondere Bedeutung zugemessen werden. Nokia als einer der führenden Anbieter von Sicherheits- und Gesamtlösungen wird anhand von Beispielen aufzeigen, wie Betreiber sich gegen solche Angriffe schützen können.  

Valiant Lounge 2
Automatisierte Prüfung von eCH0051-Schnittstellen mit dem SanityCheck-Service
Harmonisierung Polizei Informatik Schweiz
15:35 - 16:30
Valiant Lounge
Gesundheit am Arbeitsplatz
Marco Caimi, Arzt, Comedian und Buchautor

Mit spitzer Zunge, aber humorvoll, weist Marco Caimi in seinem Referat „Gesundheit am Arbeitsplatz“ daraufhin, dass wir selbst den allergrössten Einfluss auf Zufriedenheit, Wohlbefinden und Gesundheit haben. Es gibt nur eine Gesundheit, im Privaten wie auch am Arbeitsplatz. Diese wird durch genetische Faktoren ebenso bestimmt wie durch die persönliche Lebensführung und nicht zuletzt das Umfeld (Arbeitsplatz, Beziehung, soziale Vernetzung, Hobbys, Medien, Politik). Er zeigt ferner auf, was die entscheidenden Gesundheits- und damit auch Leistungsfaktoren sind und welcher Pflege, Wartung und Diagnostik sie bedürfen.

16:30-17:30
Champions Lounge
Apéro
Polizeisysteme - Valiant Lounge 1
10:00 - 10:30
Geodatenmanagement 2.0
Raphael Bovier, Swisstopo & Pascal Vieser, Hexagon

Die Geodaten der Swisstopo stehen aktuell und flächendeckend für die ganze Schweiz zur Verfügung. Basierend auf diesen Daten, in Kombination mit weiteren Datenquellen, stellt Hexagon einen Blaulichtdatensatz für BOS-Organisationen zur Verfügung. Das Referat zeigt auf, welche Daten in welchem Aktualisierungs-Zyklus zur Verfügung gestellt werden, zeigt auf, wie mit einem "Community-Ansatz" Korps-übergreifende Daten erfasst und gepflegt werden können und beleuchtet die Datenhaltung der öffentlichen Daten und der Korps-Spezifischen Daten.

10:40 - 11:10
Zuverlässigkeits- und Sicherheitsüberprüfungen (ZSÜ) mit modernen Fachanwendungen
Martin C. von der Stein, Polizei Hamburg / Martin Ritschel, Trivadis

Sicherheitsüberprüfungen und Zuverlässigkeitsprüfungen basieren auf der Abfrage von polizeilichen und behördlichen Daten auf Bundes- und Landesebene in Deutschland. Diese wird durch Fachanwendungen gestützt, die die betreffenden Sachbearbeiter zeitintensiv bedienen und nutzen. Trivadis erläutert anhand der Fachanwendung zur Zuverlässigkeits- und Sicherheitsüberprüfung (AFM) die spezifischen Ansprüche und Herausforderungen, denen sich die polizeilichen Anwender und die IT-Dienstleister stellen müssen, um funktionale und hoch effektive Lösungen zu finden. Die AFM kommt in der IT-Kooperation der Bundesländer Hamburg, Hessen, Brandenburg, Baden-Württemberg und Thüringen zum Einsatz.  

11:20 - 11:50
Konsulatsüberwachung in Zürich
Alessandro Foletti, Chef Einsatzzentrale, Stadtpolizei Zürich & Hexagon

Die Stadtpolizei Zürich hat das Mandat, die in ihrem Zuständigkeitsgebiet liegenden Konsulate regelmässig zu überwachen. Das Einsatzleitsystem der Stadtpolizei Zürich sowie dessen mobile Komponenten wurden deshalb dahingehend erweitert, dass dieser Objektschutz grösstenteils automatisch durch das ELS gesteuert abläuft. Diese Module decken den ganzen Prozess von der Einsatzplanung und -auslösung via mobiler App, über die Einsatzbegleitung aus der EZ (GPS-Tracking) bis zur Dokumentation und Reporting ab und führen zu effizienterem und besser dokumentiertem Objektschutz.

Best Practice - Valiant Lounge 2
10:00 - 10:30
OSINT Recherchen in der Polizeiarbeit
Heinz-Dieter Meier, Direktor i.d. Bundespolizei / IBM Switzerland

OSINT – die Erkenntnisgewinnung aus öffentlich zugänglichen Quellen – war lange Zeit nur im nachrichtendienstlichen Umfeld als Methode geläufig. Im Zuge der Möglichkeiten aus der Digitalisierung ist diese Methode zunehmend auch für die Unterstützung polizeilicher Einsatzkräfte insbesondere bei Notfall-Alarmierungen interessant geworden. Mehrere Polizeibehörden in deutschen Großstädten haben OSINT-fähige Unterstützungsteams aufgebaut. Sie nutzen ab Eingang eines Notrufes die Anfahrtszeit zum Einsatzort, um ihre Kollegen mit möglichst umfassenden Erkenntnissen über bereits bekannte Beteiligte zu versorgen. Im Bereich kriminalpolizeilicher Ermittlungen bieten OSINT-Tools ebenfalls sinnvolle Erkenntnisse zur Aufklärung von Straftaten. Im Vortrag werden exemplarisch Vorgehensmodelle bei der dt. Polizei skizziert, deren Rahmenbedingungen erläutert sowie ein Ausblick auf die künftige Entwicklung dieser Einsatzunterstützungsmethodik gegeben.

10:40 - 11:10

Die Realisierung des neuen Polizei- und Justizzentrums Zürich (PJZ) ist eines der grössten in der Schweiz je umgesetzten Bauvorhaben mit einem Volumen von über 600 Millionen CHF und einer Dauer von 4 Jahren. Allein der ICT-Teil umfasst 7 grosse Teilprojekte mit einer Vielzahl an Beteiligten, darunter viele externe Umsetzungspartner, welche von der ICT-Programmleitung der Kantonspolizei Zürich und einem entsprechenden Kernteam geführt werden. Zwecks besserer Übersicht und um die hohe fachliche und organisatorische Komplexität in den Griff zu bekommen hat die Programmleitung Anfang 2018 entschieden, die neuartige digitale Plattform PQFORCE für Multiprojekt- und Ressourcenmanagement einzusetzen.

In diesem Referat geben wir Einblicke in dieses Grossprojekt und zeigen anhand von konkreten Beispielen auf, wie insbesondere das Aufgaben- und Pendenzenmanagement in diesem komplexen Umfeld unter Kontrolle gehalten wird. Das Echtzeitsystem PQFORCE hilft allen Beteiligten, jederzeit die Übersicht über sämtliche Projekttätigkeiten und insbesondere Sitzungspendenzen zu wahren – weg von trägen Pendenzenlisten und Sitzungsprotokollen auf Dateiablagen, hin zu elektronischen Todos und lifecycle-gesteuerten Workflows in einer browser-basierten SaaS-Lösung.

11:20 - 11:50
Proof-of-concept der Zweigeräte-Strategie
BLUnet Schweiz / Kantonspolizei St. Gallen
Cyberbedrohungen 1 - Media Center
10:00 - 10:30
Sicherheit im virtuellen Raum, Zug rüstet sich gegen ein Cyber Fukushima
Stefan Frank, Senior Security Consultant, CyOne Security; Andreas Eugster, Leiter Fachbereich Cyberermittlungen, Zuger Polizei; Markus Reichen, Dienstchef Wirtschaftsdelikte, Zuger Polizei

Durch die rasante Technologieentwicklung, dem stetig dichteren Vernetzungsgrad von Gesellschaft und Wirtschaft sowie durch die zunehmende diffuse Vermischung von nationalen und internationalen Cyberkriminellen, werden zukünftig die Strafverfolgungsbehörden der Schweiz vor noch grössere Herausforderungen gestellt. Mit Blick auf die aktuelle Umsetzung der Nationalen Cyber Strategie 2018-2022 im Bereich der Strafverfolgung werden die vorhandenen Herausforderungen, mögliche Unterstützungs- und erste Lösungsansätze aufgezeigt. Zudem zeigt die CyOne Security zusammen mit der Cyberermittlung der Zuger Polizei den aktuellen Umsetzungsstand konkret für einen vernetzten Kanton.

10:40 - 11:10

Behörden und Organisationen für Rettung und Sicherheit (BORS) können Opfer eines Cyberangriffes werden und müssen deshalb sowohl technisch als auch organisatorisch auf eine Bewältigung eines solchen Vorfalles vorbereitet sein. In einem Security Operation Center (SOC) werden Services zur Erkennung und Behandlungen von solchen Vorfällen zentralisiert. Die Services wiederum nutzen ein Security Incident und Event Management (SIEM) System, welches die Datengrundlage liefert. Das Referat zeigt anhand Erfahrungen und Erkenntnissen auf, welches die Themen und Herausforderungen in den einzelnen Phasen eines SOC-Projektes sind, und geht auf die schrittweise Umsetzung eines solchen Vorhabens ein.

11:20 - 11:50

Digitale Transformationen bieten unbestritten zahlreiche Chancen für Organisationen aller Art. Sie erhöhen aber auch die Risiken und die Angriffsfläche für Cyberkriminelle, welche sich immer besser organisieren. Es braucht ein neues Bewusstsein, dass Cybersicherheit weit mehr ist als die Absicherung technischer Infrastrukturen und Systeme. Wenn Sie Ihre Cyberbedrohungen nicht kennen, wird es schwierig bereits im Vorfeld etwas dagegen zu tun. Erfolgt ein Angriff doch, dann stellt sich immer die Frage: Wäre er vermeidbar gewesen?

Prozessunterstützung - Valiant Lounge 1
14:15 - 14:45
Prozessorientiertes myABI
Kantonspolizei St. Gallen / LogObject

End-to-End Digitalisierung der polizeilichen Vorgangsbearbeitung, dies zeichnet die Lösung myABI© von LogObject aus. Folgende Merkmale machen myABI© aus:

  • Die außergewöhnliche mobile Kapazität der Lösung: Dadurch kann die Polizei weitgehend direkt vor Ort oder während einer Intervention arbeiten, ohne dass der Polizist von seinem Arbeitsplatz abhängig ist. Dadurch kann die polizeiliche Präsenz vor Ort deutlich erhöht werden.
  • Dank der vordefinierten Prozesse und der damit verbundenen Informationen, die direkt auf dem mobilen Arbeitsplatz angezeigt werden, kann sich der Polizeibeamte auf die Polizeiarbeit selbst konzentrieren, nämlich Intervention und Ermittlung.
  • Da fast alle Arbeitsschritte vom System unterstützt und auf mobilen Endgeräten verfügbar sind, ermöglicht myABI© eine papierlose Bearbeitung von Fällen.

Die überarbeitete myABI-Lösung optimiert individuelle Anforderungen auf Kantonsebene und ermöglicht individuelle Prozesse und Workflows in der mobilen Nutzung. myABI unterstützt die Prozessharmonisierung in der Vorgangsbearbeitung (PHV).

14:55 - 15:25
Fallanalyse und Täter-Überführung bei Grosslagen
Thomas Heimgartner, Chef Planung & Einsatz Kommissariat, Kriminaldienst der Stadtpolizei Zürich & Hans Groff, CEO futureLAB

Die Stadtpolizei Zürich und futureLAB werden in diesem Referat

  • die Problemstellungen in der Lage- und Ereignisbewältigung anhand von Erfahrungsberichten aufzeigen
  • die Arbeit mit Smartpolice anhand «Züri Fäscht und Street Parade 2019» demonstrieren
  • einen Ausblick auf zusätzliche Möglichkeiten (Ergänzung von Lagebildern mit Fotos und Videos, Zusammenarbeit, Planung, Bewältigung, Nachbereitung von Grossereignissen) geben.
Harmonisierung Polizei Informatik - Valiant Lounge 2
14:15 - 14:45
Der digitale Wandel in der Justiz: Revolution oder Evolution?
Vital Meyer, Projektleiter Justitia 4.0 / Stv. Programm-Manager HIS
14:55 - 15:25
Automatisierte Prüfung von eCH0051-Schnittstellen mit dem SanityCheck-Service
Harmonisierung Polizei Informatik Schweiz
Cyberbedrohungen 2 - Media Center
14:15 - 14:45
Gefahren durch «Jamming» und «Spoofing» und deren Bekämpfung (inkl. Diskussionsergebnisse)
Tobias Stais, Airbus
14:55 - 15:25
Sicherheitskritische Infrastrukturen im Cyberraum
Faris Al-Katib, Security Consultant, Nokia

Betreiber von Kritischen Infrastrukturen sind lukrative Angriffsziele aus dem Cyber-Raum, da sie ein hohes Schadenspotenzial in Bezug auf die Gesellschaft besitzen. Der Schutz von solchen Netzen muss eine besondere Bedeutung zugemessen werden. Nokia als einer der führenden Anbieter von Sicherheits- und Gesamtlösungen wird anhand von Beispielen aufzeigen, wie Betreiber sich gegen solche Angriffe schützen können.  

Warum SPIK?